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Mit dem Rennvelo durch die Norwegische Fjordlandschaft. Tolle Bilder lockten uns, aber diese Gegend soll auch die niederschlagreichste Europas sein! Trotzdem wagten wir es als erste Schweizer, bei der zweiten Austragung dieses  6 Etappen-Rennens dabei zu sein. Wir waren eine fuenf koepfige RC Steffisburg Truppe mit Res Erbsmehl, Juerg Dolder, Andreas Daehler und mir. Es herrschte eine lockere Stimmung, es ging nicht ums grosse Preisgeld, sondern den meisten ums mitmachen und das Erlebniss. Wir kamen alle heil und begeistert ins Ziel.


Finnland im Winter, das war Neuland fuer mich. Mit Bruder Fritz, Beat von Gunten, Ruedi Heimann und Bettina starteten wir den Langlauf Besuch bei Martin Meyer und Rolf Messerli, die beide bereits den ganzen Winter dort weilten. Schneestuerme, 20Grad unter Null, aber auch Hunderte Kilometer Loipen durch einsame Waelder und ueber die Huegel Nordfinnlands bei sehr schoenem Wetter mit nur kurzer Sonnenscheindauer. Der Besuch in einer Rauchsauna durfte natuerlich nicht fehlen. Beim "Pogostan- und Vaaskoli Hiihto" wagte ich mich auch bei zwei Finnischen Langlaufrennen an den Start. Der Pogostan in Joensuu war mit 70 Kilometern Laenge eine grosse Herausforderung fuer mich. In Begleitung von stark wechselndem Wetter mit Sturmwinden, grosser Kaelte, glasklarem Himmel und reiner Luft erreichte ich nach 4:34 das Ziel! (Foto oben) Ein gutes Gefuehl, das in dieser Art und Weise geschafft zu haben.


Die Steigerung zum Transalp hiess fuer uns: "Iron Bike Italien". Das noch etwas wildere und spartanischere Rennen im Piemont, dem Italienisches Grenzgebiet zu Frankreich. Start und Ziel befanden sich im Staedtchen Saluzzo. Nach einem abendlichen Prolog durch die Gassen und Treppen dieser Kleinstadt folgten 6 sehr harte Etappen von 54 bis 118 Kilometern Laenge! Mit nur 100 Startern blieb alles sehr familiaer und persoenlich. Aber die Technischen- und Hoehenmeter-maessigen Anforderung waren um einiges groeber als beim Transalp. Das Rennen hatte sein eigenes Reglement. Mit Sonderpruefungen und diversen Handicaps waren die Ranglisten unuebersichtlich. Aber es machte riesig Spass und wir erreichten ziemlich geschafft das Ziel.


"La Ruta" das ultimative Bikerace ueber 300 Meilen im Zentralamerikanischen Staat Costa Rica. Wir ueberquerten in 3 Tagen den Kontinent, vom Pazifik bis zum Atlantik, in diesem Naturparadies. Mit Mat Haussener und Rolf Messerli machte ich mich aus dem kalten Europaeischen Winter auf den Weg in die tropische feuchte Hitze! Das Race, in der Schweiz noch so gut wie unbekannt, wir hatten die Infos nur aus dem Internet, wo es als "Toughest Mountain Bike Race on the Planet" angepriesen wurde! Wir ueberfuhren in Limon an der Karibikkueste alle drei gemeinsam und Gesund aber geschafft die Ziellinie. Matthias erreichte in der Overallrangliste Platz 30. Rolf wurde 49'er und ich schaffte es als 54'er von 200 klassierten. Anschliessend folgten noch zwei Wochen "Erholung" bei meinem Schul- und Stiftikollegen Martin der seit mehreren Jahren in diesem Land auf der Karibikseite wohnte.


Wir brauchtens nochmals! Resultatmaessig glaubten wir uns noch steigern zu koennen. Darum waren wir auch in diesem Jahr wieder dabei. Wir waren gut unterwegs in Teilstueck 5 und 6 belegten wir Rang 12. Aber in den zwei letzten Etappen von Imer nach Folgaria und Folgaria bis Riva hatte uns das Rennglueck verlassen. Materialdefekte und kleinere Koordiantionsprobleme, wir verloren uns teilweise, warfen uns zurueck! Aber trotzedem konnten wir uns gegenueber dem Vorjahr Rangmaessig steigern. Platz 14 von 63 2'er Teams bei den Masters. Das war toll!


Transalp, das neue Mass fuer Mountainbike Etappenrennen in 2'er Teams. Mit Res Erbsmehl wagte ich mich in das fuer beide neue Abenteuer. In 8 Teilstuecken mit einer Totaldistanz von 600 Kilometer und 20'000 Hoehenmeter ueberquerten wir die Alpen in suedlicher Richtung. Nach 42:33 Stunden Fahrzeit fuhren wir in Riva del Garda im Ziel ein. In der Masterskategorie (beide zusammen 80 Jahre) belegten wir Platz 16 von 60 klassierten Teams.