14.8.10 Hochzeitsfest Urs & Anna in Dortmund Heute fand dann die grosse Party der Zwei frisch vermählten statt. Im Kulturzentrum Balou in Dortmund ging das über die Bühne. Sehr schönes Paar, viele aufgestellte Gäste und sehr feines Essen. (Foto folgt!)
13.8.10 Schallenberg-Lombachalp-Beatenberg Nach dem überqueren des Schallenbergs traffen Marianne und ich den Erich und Niklaus im Kemmeriboden. Bald gings gemeinsam in den steinigen Anstieg in Richtung Lombachalp. Die Tandems schiebend bewältigten wir auch diese Hürde ohne Probleme. Bei 13 Grad gings anschliessend weiter Aufwärts. Nahe am Regnen, überquerten wir mit fast 1600m, den höchsten Punkt. Nach der Abfahrt bis Habkern bogen wir rechts ab. Um so direkt über den Beatenberg-Grön-Sigriswil-Tschingel wieder an den Thunersee zu gelangen. Unten wars dann wieder viel wärmer. Nach 6 Stunden Fahrt und beinahe 2200 Höhenmeter erreichten wir wieder das Gürbetal.
11.8.10 Trauung Urs & Anna Hoch oben im Fernsehturm zu Dortmund besiegelten die Zwei heute mit ihrer Unterschrift die gemeinsame Zukunft. Nach dem offiziellen Akt in luftiger Höhe gabs ein feines Zvieri zu Hause in ihrem neuen Heim in der Stadt.
8.8.10 10'000er Tandem Kilometer Bereits wieder zurück in der kleinen aber feinen Schweiz. Dazu durfte ich heute, dem 8.8 etwas besonderes feiern. Die acht ist ja die absolute Glückszahl in China. So sparte ich mir wohl dieses Jubiläum extra für diesen Tag auf. Seit Oktober 2004 bin ich nun regelmässig mit verschiedenen sehbehinderten und blinden auf dieser Zweisitzer Veloversion unterwegs. Mit Marianne ging es über Wichtrach-Gysenstein-Schlosswil bis in die Arnisäge zurück über Biglen-Belp wieder das Gürbi hinauf. Herrlich diese Höger und Hügel hier. Die werden mir fehlen im Osten!
19.7.10 So schön...... wars bei uns heute. Der Stockhorn vom Aebersold aus gesehen im Vordergrund die Aeschlenalp. Mit Marcel auf den Bikes genossen wir am Vormittag einmal mehr wie grandios unsere Schweiz ist! Trotzdem beginnt für mich Morgen ein ganz neues Abenteuer. Nach diversen Projekten im Sport und beim Reisen starte ich Morgen ein ähnliches im Job. In Shanghai/China werde ich für ein Jahr versuchen den Chinesen das CNC Fräsen bei zu bringen. So werdet ihr ab Morgen, soweit es klappt im Reich der Mitte, die Nius unter "Nihao China" lesen können. Machez guet....!
9.+10.7.10 Drei Seen Tour im Jura Ab Kerzers gings per Tandem und Mary-Anne hinten drauf los Richtung Jura. Dank dem super Sommerwetter nur mit Isomatte und Schlafsack in den Saccochen. Nach sehr steilem Aufstieg (18%) hinter Montalchez hatte wir die 1000Meter Marke überschritten. Hinter Ste Croix stiegs nochmals bis zum Col des Etroits. (1152m) Kurz nach L'Auberson radelten wir bereits auf französischem Boden. Über Métabief waren wir bald in Malbuisson, ein kleiner Touristenort am Lac de Saint Point. Dort genossen die zwei Schweizer beim Italiener in Frankreich ein feines Znacht. Bei der anschliessenden Verdauungsfahrt zur anderen Seeseite fanden wir bald einen geeigneten Platz fast direkt am See. (Foto) Da lies sich ohne Probleme draussen schlafen ohne Dach über dem Kopf!
Geweckt von den vielen gefiederten Bewohner an und um den See gings am nächsten Morgen bald Ostwärts, dem linken Seeufer entlang weiter. Wir überholten auch ein Tandem mit BobYak. Ein Paar aus Dubrovnik/Kroatien. Schon aiet ein paar Monaten unterwegs. Am Ende des fast 10 Km langen Sees bogen wir rechts ab. Wieder Richtung CH. Der steile Austieg von Les Verrieres bis Les Cernets hatte es in sich. Das letzte mal als ich hier hochfuhr zum langlaufen hatte es Meterhohe Schneemauern!! Nach überqueren des höchsten Punktes auf fast 1200m folgte eine herrliche Abfahrt durch lichten Jurawald bis zum Lac des Tailleres (Foto) Ein erfrischendes Fussbad im See gab uns neue Energie für den Rest. Im Jura ist ja fast nie flach. Die letzte Abfahrt vom La Tourne bis Bôle war mehrheitlich im schattigen Wald. Umso heisser wars dann in Neuenburg. Mit genug flüssigem rollten wir mit Rückenwind zügig bis Kerzers. War super schön!
26.6.10 Belpathlon mit Andy Der Multisportanlass in Belp beinhaltet nach dem Mountainbike eine Inlinestrecke dann zwei Lauftstrecken. Kurzfristig durfte ich einspringen um mit Andy die 4 Strecken zu bewältigen. Man kann das ganze Solohinter sich bringen oder sich als Team aufteilen. Wir wechselten uns ab. Andy startete mit dem Bike, danach rollte ich der Gürbe entlang bis Toffen und zurück. Nach Andys flachem Lauf im Gürbetal kam für mich der joggende Aufstieg bis auf halbe Höhe des Belpberg. Das folgende steile Stück abwärts ging in die Beine!. Der lockere gut orgaisierte Anlass machte grosse Freude. Spassfaktor sehr hoch:-)
24.6.10 Am Doubs entlang Was gibt es schöneres als bei diesem Wetter einem Fluss entlamg zu gehen. Mit Sara liefen wir ab Goumois los. Zuerst auf der französischen Seite Doubs aufwärts. Erst in La Goule hatten wir die Möglichkeit auf die Schweizer Seite zu wechseln. Bei Le Theusseret genossen wir ein kleine Erfrischung. Mit Sicht auf den "Rochers de Singe" (Foto) erreichten wir wieder Goumois.
28.-30.5.10 Sohnemann Urs sagt Adiö Heute um 13.15 wars endgültig. Urs startete mit seiner Anna definitiv in Richtung Germany. Am 1. Juni beginnt er seinen neuen Job in der Firma ISD in Dortmund. Nach dem Adiö Apero bei Studer am Donnerstag, kamen gestern viele seiner Freunde und Verwandte zu uns ins Flühli zum sich verabschieden. So blieb der heutige Morgen noch zum packen des Restes. Nach einem reichhaltigen Brunch gings dann los mit dem vollbepackten Auto von Annas Mutter. Good luck und nur das Beste für die Zwei:-)
28.5.10 Mänziwilegg und Appenberg Per Tandem habe ich die über 900m Mänziwilegg (oberhalb Worb) noch nie befahren. Mit Mary-Anne wählte wir heute die Anfahrt von Boll über Utzigen. Mehr oder weniger steil steigts stettig an. Brauchten zwischendurch auch die kleine Scheibe, aber kamen gut oben "am Gipfel" an.(Foto) Über Biglen-Zäziwil erklommen wir danach noch den Appenberg. Mit nur leichten Nieselregen kamen wir wieder gut zurück bis Thurnen.
24.5.10 Von Basel durch den Sundgau bis in die
Vogesen und retour Meine Rennvelo-Rektour für ein
Tandemwochenende im Juni startete beim Bahnhof Basel. Sundgau heisst der
südlichste Teil des Elsass. Ländlich, hügelig abseits der Hauptstrassen
kein Verkehr. Optimal für eine Velotour an Pfngstmontag. Dazu
herrliches Sommerwetter! In den kleinen schmucken Dörfer begegnet man
verschiedenem. So auch einem "Rando VTT" in Carsbach. Das ist so eine
organisierte Biketour ohne Startnummer a la France. Auch bei einem
grossen "marché aux puces" in Cernay machte ich kurz halt! Mein Ziel war
eigentlich der "Grand Ballon" der höchste Pass in den Vogesen. Aber die
Zeit reichte nicht bis zur Passhöhe, wollte ich doch wieder zurück bis
Basel auf zwei Rädern. Auch auf der Rückfahrt war mir der Wind, das
heisst oft von hinten, gut gesinnt. (Foto:im Ort Muespach) So kam ich
nach 160 km gut wieder durch Basels Stadtverkehr bis zum Bahnhof.
23.5.10 Rennvelotour mit Fritz Kurzentschlossen startete ich mit meinem Bruder Fritz per Rennvelo in die warme Pfingstsonne. Nach Fahrt durchs Aaretal gings über Ittigen-Zollikofen entlang herrlich leuchtender Rapsfelder über den Schüpberg. Nach rasanter Abfahrt gegen die Bise kamen wir über Rapperswil-Jegenstorf durchs Krauchthal nach Worb. Nachdem wir wieder Richtung Oberland pedalten hatten wir die Bise wieder im Rücken. Es ging rassig Heimwärts. Die Temperaturen, das Wetter wir genossen es!
22.5.10 Gleitschirmflug zu zweit! Ab der Natur-Startrampe auf der Möntschelenalp durfte ich heute ganz was neues erleben. Mit Pilot Simon, Mitglied der "Bärn Gliders", genoss ich eine halbe Stunde lautloses schweben in der Luft. Mit mir kamen auch einige Sehbehinderte und Blinde des Tandemvereins Bern in den Genuss eines Flugs. Danke dem Organisator Jürg Hafner der uns das ermöglichte! Entlang der Stockhornkette herrschten mit Sonne und der Bise optimale Bedingungen. Die gute Thermik trieb uns manchmal über 100 Meter am Stück aufwärts. So konnte ich mal all die Bike Trails am Gurnigel aus der Vogelperspektive geniessen. Nach einer letzten Kurve über den Fallbach und die Kirche landeten wir ohne Probleme in einer Blumensteiner Blumenwiese.....
6.5.10 Unterwegs durchs grüne Zulgtal Mit Sara wanderte ich heute durchs Zulgtal. Erfrischend hellgrün das neue Laub. So schön leuchtend ist es jeweils nur wenns frisch hervor kommt. Nach Auftsieg zum Vita gings über den Stutz hinab zum Unteren Homberg. Ab dort folgten wir einem herrrlichen Trail steil Abwärts zur Zulg. Nach dem Waggelisteg und dem kurzen Aufsteig erreichten wir durch den Embergboden die Schwarzeneggstrasse. Durch den Schlupbach gelangten wir wieder nach Steffisburg.
24.4.10 Chinesischer Frühling in Zürich Beim Besuch des China Garten in Zürich konnten Barbara und ich kurz den fernöstlichen Frühling geniessen. Herrliche kleine Oase in der hektischen Stadt. Kunming ist Zürichs Partnerstadt in China. In Zusammenarbeit entstund diese wunderschöne Gartenanlage. Nach dem überschreiten der Türschwelle wähnt man sich sofort in Asien! Klein aber sehr fein mit allem was für einen dort üblichen Garten dazu gehört.Vom Bambushain über die Bogenbrücke und diversen mehreckigen Türmen gibts alles. (Foto:Sechseckturm)
17.-18.4.10 Dortmund retour in 24h... Sohn Urs zieht mit seiner Anna in dessen Heimat, nach Dortmund. Ab 1 Juni arbeitet er auch dort. Eine Wohnung haben die beiden bereits gefunden. So stund an diesem Wochenende die "Züglete" auf dem Programm. Mit dem vollbeladenen, gemieteten "SIXT Iveco" gings am Samstag Nami nordwärts. Nach fast 700 Km fahrt fuhren wir am Abend um halb 12 in der Ruhrgebiet Metropole ein. Nach kurzer Nacht gings um 5 am Morgen retour. Um 12 musste der leere Mini LKW wieder in Wabern abgeben werden! Hatten die Autobahn und den herrlichen Aschewolke Sonnenaufgang fast für uns allein:-) AC/DC Sound mit Kaffee hielten mich ohne Probleme hellwach!! Alles passte prima, nirgends Stau dazu super Wetter. War ein tolles Erlebnis!
11.4.10 Zu dritt auf dem Tandem! Auf der heutigen Tandem-Tour mit Marianne hatten wir noch eine dritte dabei.!? Wer wohl - Die Bise - war die ständige Mitfahrerin auf den fast 80 Kilometer. Durchs Krauchthal hinab bis Oberburg blies sie uns eisig kalt ins Gesicht. Aber dann das Bigenthal hinauf gings fast gratis:-) trotzdem gabs da auch wieder warm. Nach Walkringen die verdiente Riegelpause. (Foto) Von da gings fast nur noch abwärts, dazu noch mit Rückenwind, waren wir bald wieder im Gürbetal.
10.4.10 Märit in Domodossola Mit Barbara fuhren wir heute zum bekannten Samstags Märit südwärts bis Domodossola. Der Sonderzug war übervoll, unter anderan auch mit Marktbesucher. Am Märit hört man mehr Deutsch und Französisch, als Italienisch sprechende. Trotzdem, an den Ständen, gilt dann das Südliche Temperament. Allein das ist immer ein Besuch wert!
7.4.10 Erste Inline Runden Heute Abend drehte ich die ersten Runden auf den Inlines. Trotz der sehr kalten Bise, aber bei herrlicher Abnedsonne, war ich nicht alleine auf der Thuner Allmend. Der frisch montierte Stopper erfüllte meine Erwartungen.
2.-6.4.10 Oster-Trainings Intensives Trainings Wochenende über die Ostertage. Total kamen 12 Studen zusammen von Freitag bis Montag. Das auf verschiedenen 2-Rädern, dazu auch auf 2 Beinen. Dabei auch 2 schöne Tandemtouren. Das Foto vom Gürbetal aus Richtung Schneeberge am Montag Nami.
21.-27.3.10 Kurs in Berga in Thüringen im Osten Deutschlands... Wieder weilte ich mehrere Tage auswärts zu einer Schulung. Diesmal am anderen Ende unseres nördlichen Nachbarlandes. Alleweil waren die Unterschiede ersichtlich. Nicht nur zum arbeiten war es komplett different als vor einem Monat. Von der Grossfirma in den Persönlichen Kleinbetrieb. Zum Feierabend gab sich noch jeder die Hand!! Zum auslüften des vollen Hirns gings am Abend nach draussen. Ohne Velo, halt auf zwei Beinen. Herrliche Gegend zum joggen. Kam mir fast vor wie im Jura.
Der dem Tal den Namen gebende Fluss, die Elster,
gleicht auch dem Doubs. Dazu viel Wald, wenig Leute, diese die man trifft,
aufgestellt und freundlich. Oft leerstehende verlotterte Häuser, am
Fluss waren es früher oft Mühlen. Das Dorf Berga mit 4000 Einwohner liegt weit abseits jeglicher
Hektik. Zwischen den grösseren Städten Gera im Norden und Greiz südlich
gelegen. Auch die Tschechische Grenze war ziemlich Nahe. Bis ins 1989 war es ja da noch sozalistisch. Die ehemalige DDR war trotz der vergangenen 20 Jahre
überall ersichtlich. So auch die 3 alten Trabis(Foto) in einem Hinterhof im Dorf.
19.+20.3.10 Erste Tandem Touren Wie viele andere 2Rad'ler benutzte auch ich die ersten milden Frühlingstage zum velölen:-) Die Tandems wurden aus dem Winterschlaf geweckt! So radelten wir zusammen, gestern mit Lisbeth und heute mit Marianne, die ersten Tandem Kilometer im 2010. Die teilweise 20 Grad brachten uns doch schon fast ins Schwitzen! Mit Lisbeth bin ich das sechste Jahr so unterwegs. Die Tour durchs Aaretal war bereits die 130 gemeinsame Fahrt seit 2004. Mit dem Monokular, das sie immer dabei hat, kann sie wie zB gestern bei dem Prachtswetter die Alpen (Foto) noch erkennen.
21.2. - 4.3.10 Job und Sport in Pfronten im Allgäu Zu einer Schulung für meinen bevorstehenden China Job weilte ich mehrere Tage in Deutschland. In Pfronten steht mit Deckel-Maho, die Firma wo die Maschine gebaut wird, mit der ich dann in Shanghai arbeiten muss. Feierabend gabs jeweils immer schon um 15.30 Uhr. So blieb auch viel Freie Zeit für mich. Pfronten ist ja eigentlich auch ein Wintersportort. Skilifte und auch viele Kilometer Loipen gabs im Dorf. Neben einigen Jogging Runden skatete ich ein paarmal durch die Gegend. Dabei überlief ich auch die Grenze zu Österreich. Ein spezielles Angebot gabs im Alpenbad. Aqua Cycling hiess die, für mich, neuste Velodisziplin. Diese Wasservelos(Foto) stellt man einfach ins Bad und los gehts. Mit lauter Musik, die Antreiberin steht dazu im trockenen, am Badirand. Neben den Tretbewegungen, gabs auch viel Gymnastik dazu. Alles in allem wars lustig!
20.02.10 Indoor Cycling im Perpetuumobile Viel Schweiss vergossen Mary-Anne und ich heute auf den stehenden Velos ohne Fahrtwind. Die "Vorfahrerin" und Leiterin Céline mit motivierender Musik gaben den Takt vor."Sitzender Berg" oder "Standig flats" sind Vorgaben und Fahrweisen die wir mit verschiedenen und verstellbarem Widerstand an den Schwinn Velos zu fahren hatten. Solche Übungen treiben nicht nur die Tropfen aus Poren sondern auch der Puls geht entsprechend hoch.
12.02.10 Im Tiefschnee an der Honegg Auf Schneeschuhen starteten Sara und ich heute in der Wolfrichti. Das ist der Schiessstand vor dem Inneren Kreuzweg. Wir fanden optimale Bedingungen für die "Grossen" unter den Schuhen. An der Nordseite der Honegg sanken wir teilweise, trotz den Schneeschuhen, bis zu den Hüften im weichen Pulver ein! Nach einer Kaffee Pause im Dream Valley Saloon kehrten wir zufrieden in die Wolfrichti zurück.
7.02.10 Kandersteger Volkslauf Temperaturen um Null Grad und teilweise tiefe, weiche Loipe heute in Kandersteg. Erika war in super Form. Von einer am Samstag endenden Trainingswoche im Engadin noch zusätzlich motiviert! So musste ich sie 4 Km vor dem Ziel ziehen lassen. Sie konnte sich an andern Mitläufern orientieren. Am Ziel gabs für sie den 21. Rang von 58 Klassierten Frauen. Herzliche Gratulation!
6.02.10 Eis Bach am Längenberg Winter Wanderung über den Längenberg mit Sara. Im steilen Abstieg nach Toffen begegneten wir schönen Eisfiguren am kleinen Bach. (Foto)
21.01.10 Nachtamericaine auf Langlaufskis Mit Simon als Teampartner startete ich heute Abend auf der Nachtloipe im Bätterich in Heimenschwand zu diesem speziellen Anlass. Je 4 mal mussten wir die kurvenreiche 1 Kilometer Runde durchspurten. Die Startrunde bewältigte ich mit den schnell gewachsten Skis von Bruder Fritz!. Zusammen mit neun Mitstreitern wurde es schon bald ziemlich eng. Aber so kurz und schnell zu langlaufen ist halt schon was ganz anderes als ein ruhiges Ausdauertraining. Es machte grosse Freude. Wir bewältigten unsere Runden im hinteren Feld. Es tat aber sehr gut wieder mal ein paar intensive Meter im Schnee zu machen.
18.01.10 Sonne, Schnee und Eis Die Montag Nami Bike Tour mir Marcel führte uns heute nach dem Limpachtäli durchs Gürbetal (Foto) hinab bis Belp und durchs Aaretal wieder retour. Die Sonne brachte die Temperatur knapp über den Gerfrierpunkt. So war der Schnee teilweise weich. Aber an schattigen Stellen war unter dem Schnee blankes Eis. Um Stürze zu vermeiden waren auch gewisse Steuerkünste gefragt. Aber wir schafften die gut zwei stündige Tour ohne Taucher auf den harten Boden!
16.01.10 Prachtswetter im Gäntu! Bei einer Hochnebelgrenze um 1200m ist man im Gurnigel fast immer über dem grauen Meer. So auch heute! Die Gegend präsentierte sich in herrlichen Sonnenschein. Ist man an Wochentagen oft alleine unterwegs waren heute Sara, Andy, Fritz und ich nicht die einzigen auf den Langlaufskis. Trotzdem war es einmal mehr super schön durch dieses ruhige und friedliche Langlaufgebiet zu skaten!
8.01.10 Eishockey auf der KEB Thun Nach vielen Jahren stund ich heut wieder mal auf den Schlöf! Zum Eishockey spielen mit Arbeitskollege Serge. Was ich mal als Schüler einigermassen beherrschte, funktionierte noch, nicht mehr ganz so gut wie früher, aber konnte noch herumkurven und auch stoppen;-) Man wird ja tatsächlich älter! Aber es machte grosse Freude mit Stock und Puck!! Die ersten 40 Minuten hatten wir die Thuner Eisbahn für uns allein! Nach einer Kaffeepause folgte die zweite Lektion! Aber die Beine schmerzten immer rmehr. So landete ich auch ein paar mal auf dem harten Eis. So war nach fast 90 minuten Eiszeit meine Kraft aus. Es het gfägt. Merci Serge! Zum "auslaufen" genoss ich am Nami nochmals die herrlichen Schneeverhältnisse beim Langlaufen im Eriz.
7.01.10 Fasnacht oder Samichlaus! Um mit ganz blinden langlaufen und sogar skaten zu können montiere ich an beiden Stöcken Glocken!(Foto) Das Gebimmel dieser ist ein Teil der Wegweisung für die hinter mir laufende Person. Dazu muss ich noch stimmlich soviele Daten wie möglich, über folgende Kurven, Wellen, enge Stellen usw, nach hinten liefern. Mit den Worten über die linke oder rechte Schulter lassen sich die mir folgenden sehr gut auf die eine oder andere Seite steuern. Da ich zwischen durch auch mal nach vorne schauen muss, ist es beiderseits fast nicht möglich immer ohne Sturz durch zu kommen! Gröberes ist zum Glück noch nie passiert. Auch die Geräusche die die Skis je nach Schneeart verursachen, können die Blinden sehr verunsichern oder ablenken. Es braucht neben der physichen Leistung eine riesen grosse Portion Konzentratzion um das über eine längere Dauer zu beherrschen! Heute am Gurnigel waren super Bedingungen mit sehr "stillem" Pulverschnee und wenig anderen Läufern, dazu mit optimal präparierter Loipe:-) Da meine Glocken sehr gut hörbar sind bekommen wir oft lustige Kommentare. Von "der Samichlaus kommt" bis "ist den da Fasnacht" bekamen wir schon zu hören!!
5.01.10 Bernhardiner Hunde in Martigny Im Winter sind die "Barrys" vom Grossen St.Bernhard in ihrem Winterquartier im Bernhardiner Museum in Martigny. In diesem Museum ist auch die ganze Geschichte dieser Lebensretter zu sehen. Daneben werden auch die zur Zucht gehaltenen lieben Hunde dort "ausgestellt". Der junge auf dem Bild kam auch unter die Leute zum streicheln und spielen!
22.12.09 Kein Föhn im Goms Bequem mit Zug reisten Simon und ich heute ins Oberwallis. Ab Niederwald gings ins den Schnee. Kein Föhn, genügend Schnee und für dieses Gebiet sehr wenig Leute. Wir skateten das Tal Hoch bis Oberwald. Zurück gings dann, talabwärts, etwas leichter wieder bis zur Station in Niuederwald.
20.12.09 Kalte Loipen im Eriz Minus 18 Grad zeigte das Thermometer vor dem Mittag an der Loipe im Eriz. Bei herrlichen Wetter startete ich mit meinem Bruder Fritz in die super präparierte Spur. Ausser den Händen wurde mir bald warm. Bald wärmten uns auch die ersten Sonnenstrahlen. Es war herrlich so durch den Winter zu gleiten.
17.12.09 Good bye bis im Mai 2010..... Um 13 Uhr startete heute das Flugzeug ab Zürich mit Lu in Richtung Shanghai. Er war glücklich nach 6 Wochen wieder zurück zu seiner Familie fliegen zu können. Wen jetzt alles klappt und so kommt wie geplant werde ich Ende Mai meinen Job in Shanghai starten. Zhiqiang kam nach 12 Stunden Flug gut daheim in Taicang, einem Ortsteil der Riesenstadt, an. Da keine Weihnachtszeit wie bei uns im Reich der Mitte, beginnt bei ihm ab Montag wieder der Arbeitsalltag! So hat er gleich die Möglichkeit all sein neues Schweizer Wissen um und einzusetzen!
13.12.09 RCS Bike Quercup Final am Hartlisberg Winterlich kaltes Wetter heute beim drittten und letzten Klubquer. Konnte schon ein wenig mehr aus mir rausholen, aber noch nicht das Optimum. Trotz Minus Temperaturen, war der Boden an einigen Stellen noch Feucht und Schlammig. Dominique Holzwarth, der Sieger der Fun Katagorie, fuhr einfach immer ein wenig schneller wenn ich ihm zu Nahe kam! So lag nach 8 Runden nicht mehr als der Silberplatz drin. Im Schlussklassement des Bikequer Cups schaffte ich somit den letzten Platz auf dem Podest. Danke allen die in irgend einer Form zum guten Gelingen der 27. Austragung dieser Klubmeisterschaft beigetragen haben.
12.12.09 Chinesischer Besuch bei meiner Mutter Sie hätte nie gedacht dass mal ein echter Chinese sie besuchen würde meinte heute meine 85 Jährige Mutter! Zhiqiang Lu hat als Shanghaier Stadtmensch auch in China noch nie einen "echten Bauernhof" gesehen. So war es für ihn umso eindrücklicher als ich ihm das über 400 Jährige Schweizer Bauernhaus am Emberg zeigen konnte. Die Kühe im Stall, das Heu auf der Bühne waren komplett unbekannt für ihn. So genossen wir zum Abschluss einen feinen The mit frischen selbstgemachten Brätzeli der Mutter!
11.12.09 China trifft England im Gürbetal Heute Abend besuchte ich mit Zhiqiang das Gus Mac Gregor Konzert in der Moschti in Mühlethurnen. Er war sehr skeptisch als ich ihn dazu einlud. Schliesslich hatte er riesig den Plausch. Gus Mac Gregor, ein Engländer der in Bern der Liebe wegen hängen blieb. Schöne Folk/Country Gitarrenlieder mit einer James Blunt ähnlichen Stimme. Gesanglich unterstützt wurde er von der Lunik Sängerin Jael. Der wohl schönsten Schweizer Frauenstimme!
29.11.09 RCS Klub Bikequer in Uetendorf Der zweite Lauf des Bikequer Cup im Eichberg in Uetendorf war eine Premiere. Dank Simon Gruber kam dieses neue Rennen auf die Beine. Super Strecke, mit allem was das Biker Herz sich wünscht. Aber müde wird man eben auf jeder Strecke ist sie noch so schön! Immer noch läuft es nicht so wie ich es mir eigentlich wünsche. Heute Rang drei. Sieger in meiner Kategorie erneut Peter Frei, Gratuliere! Noch bleiben zwei Wochen bis zum Final auf dem Hartlisberg auf meiner Hausstrecke.....! Vielleicht finde ich bis zum 13.12. noch irgendwo schnellere Beine und mehr Atem!
28.11.09 Föhnsturm am Thunersee Fast 15 Grad plus und herrliches Herbstwetter. Das macht Lust aufs Velofahren. Sundlauenen retour war meine Route. Super, dass man Ende November so draussen sein kann. Ohne kalte Füsse und Finger um diese Jahreszeit ist eher die Ausnahme. Begegnete Reihenweise Gümmeler die es auch genossen in dieser genial schönen Gegend auf zwei Rädern unterwegs zu sein.
26.11.09 "Ni Hao Bern" - Bummel durch die Altstadt Da seien ja nur alte Häuser meinten die 3 Chinesen mit denen ich heute die Berner Altstadt besuchte!! Neben Zhiqiang weilen zur Zeit zwei weitere aus dem Reich der Mitte in Steffisburg. Zytglogge, Bundeshaus und das Münster interessierten sie eher weniger. Bei Schweizer Uhren, Sackmesser und Keramik (Foto im Loeb) verweilten sie länger.... Zurück nach Thun fuhren wir mit einer schönen Certina Uhr und einer Pfeffermühle für Mama!
15.11.09 Klubquer Krattigen Das erste RC Steffisburg Klubquer 09 fand heute bei Res in Krattigen statt. Nach gutem Start waren meine Körner bald mal aus! Die mehrwöchige Velofreie Zeit konnte ich mit zwei Wochen geregeltem Training noch nicht aufholen. Aber es machte riesig Spass, dass ich wieder so ohne Beschwerden am Gesäss Biken kann. Nach sechs Runden kam ich las vierter der Fun ins Ziel. Bin zufrieden, auf dem lässt sich aufbauen! Denn zwei Rennen der Serie stehen noch aus.
14.11.09 Mein Weg nach Shanghai über Grindelwald....! Seit zwei Wochen weilt Zhiqiang Lu in der Schweiz. Er stammt aus Taicang -Shanghai in China und ist bis am 18.12. bei Studer zur Weiterbildung. So wie es zur Zeit aussieht werde ich mit ihm ab dem Juni 2010 bei Studer in Shanghai ein Jahr zusammen arbeiten. So durchlaufen wir bei Studer/Schweiz jetzt zusammen ein Programm, das uns soweit bringen soll, dass der Aufbau von zwei Produktions-maschinen einiger-massen klappen sollte! Das ist eine grosse Heraus-forderung für mich. Aber es macht riesig Spass. Auch die Zusammenarbeit mit Zhiqiang klappt super. Er ist ein offener, aufgestellter und lustiger Typ, Wir lachen viel zusammen! Zum erstenmal überhaupt verliess er sein Heimatland. Umso grösser ist sein "Kulturschock" in der Schweiz. So versuche ich ihm auch ein wenig unser Land näher zu bringen. Deshalb fuhren wir heute ins Oberland, in die Berge. Grindelwald beeindruckte in sehr. Es ist äusserst interessant mit einem Menschen aus seiner völlig anderen Kultur in unserer kleinen schönen Schweiz unterwegs zu sein.
31.10.09 Erstes Biketraining seit dem 13. September Eine Zyste am Gesäss verunmöglichte mir jeglichen Kontakt mit einem Velosattel. Meine Geduld wurde heute belohnt!! Der "Buckel" bildete sich nur sehr langsam zurück und ist jetzt nach 6 Wochen komplett verschwunden!! Super, das tut gut! So war ich heute im Einsatz beim RCS Dual im Homberg und fuhr mit dem Bike in den Moosacher zu Rysers. Anschliessend noch eine schöne Herbsttour rund um Steffisburg. Es war schon ein spezielles Gefühl nach so langer Zeit wieder mal richtig velofahren zu können. Nach dem intensiven Velosommer, mit der Kurzarbeit, war ich soviel mit verschiedenen Zweirädern unterwegs wie noch nie in meinem Leben! So war die totale Veloabstinenz von einem Tag auf den andern umso schwieriger.
25.9.-9.10.09 Marokko ein abwechslungreiches Land zwischen Feuer und Eis.... 1.+2.Tag Zürich-Marrakech-Imlil-Tacheddirt: Angenehm warme Temperaturen empfingen uns am Flughafen in Marrakech. +35 Grad zeigte uns eine Anzeige in der Stadt. In einem arabisches Verkehschaos mit ständigem Gehupe landeten wir auch bald in unserem Hotel. Zwischen dem motorisierten Verkehr auch Gefährte mit Pferden, unterwegs auch viele unterschiedliche Zweiräder, die meisten ohne Bremsen! Am nächsten Morgen holte uns der Bus mit Koch und Guide für unser Trekking pünktlich ab! Imlil heisst das Bergdorf und es ist das Zentrum und der Startort der meisten Touren um den Toubkal. Ungefähr so wie Zermatt und das Matterhorn nur ein bisschen einfacher und afrikanischer.... Vier Maultiere mit drei Führern trugen all unser Gepäck und die Esswaren. So war unser Tagesrucksack am Rücken relativ leicht. Wichtig:Genügend Flüssigkeit, denn auch hier auf fast 1800m wars noch sehr warm. Nach gut 2 Stunden Marsch erreichten wir auf 2300m den ersten Pass. Der Abstieg ins nächste Tal war kurz. Dort servierte uns das Team bereist ein feines Zmittag. Ab hier führte uns der Weg aufwärts durch einige Berber Bergdörfer(Foto) zum Tagesziel Tacheddirt.
3.Tag / Tacheddirt-Azib Likemt: Am nächsten Morgen wars Kühl. In der Nacht hatte es geregnet, weiter oben bereits geschneit! Bereits um 7 marschierten wir los. Unser erstes Ziel der Tizi Likemt auf 3550m. Steiler, steiniger Aufstieg. Auf halber Höhe war auch die Sonne bei uns. So wurde es angenehm warm. Doris und ich bildeten bereits ein gutes Team. Mit den Walkingstöcken bewegte sie sich, trotz ihrer sehbehinderung, sehr sicher! Kurz nach 11 erreichten wir in Schneeresten den Übergang. Herrrliches Wetter mit einem eisigen Wind und genialer Aussicht(Foto) erwartete uns. Nach kurzer Rast und einem Blick auf den Wolken verhangenen Toubkal gings steil abwärts ins Azib Likemt auf 2600m. Dort waren unsere Zelte bereist aufgestellt! Ein Bad im frischen, kühlen Bergbach weckte die müden Glieder wieder!
4.Tag / Azib Likemt-Amzouzerte: Vorbei an Geissen-herden führte der leicht steigende Weg durch ein sehr schönes Bergtal. Fast wie bei uns, mit einem Bach und dementsprechend viel Grün aber einigen Steinen! Heute gings mit 3100m nicht mehr so hoch hinauf. Mit uns unterwegs auch Berberfamilien die mit ihren Tieren von der "Alp" ins Winterquartier im Tal zügelten. Die Alp ist unserem Sinn eigentlich keine! Denn mit so wenig Regen wird es kaum Grün! Ausser dort wo sie die Flächen speziell bewässern. Trotzdem verbringen sie einen Sommer mit Tausenden von Geissen, Schafen und Kühen hier oben! Diese Geissen sind echte Bergziegen und Tritt-und Sprungsicher.(Foto) Nach dem höchsten Punkt gings lang, genau 1300Hm, abwärts. Mit jedem 100m tiefer stieg auch das Thermometer an! Amzouzerte hiess unser Tagesziel. In der Gite d'Etappe erwarte uns sogar eine warme Dusche!
5.Tag / Amzouzerte-Lac Ifni: Bereits beim Abmarsch im Dorf schien die Sonne. Im Vergleich zu den Vortagen heute eher ein kurzer Wandertag. Das Ziel, der Lac Ifni, einer der sehr wenigen Seen im Hohen Atlas. Es lockte auch ein Bad im See! Schon bald erreichten wir auf 2400m einen Sattel. Von hier dahinter, unten im Tal, tauchte bereits der der grünfarbene Bergsee auf. Im darauf folgenden Abstieg fielen die ersten Regentropfen. Nach gut 3 Stunden Marsch erreichten wir das Ufer auf 2315m. In offenen Steinhütten(Foto) fanden wir Schutz vor dem Regen. So konnten wir uns gut erholen und zu dritt genossen wir ein total erfrischendes Bad.
6.Tag / Lac Ifni-Toubkalhütte: Es war noch finster beim Frühstück. Bereits um 6.15 marschierten wir los. Bis auf den Pass Oaouraine auf fast 3'700m stiegen wir 1'400Hm. Im engen Tal gings lange bis die ersten Sonnenstrahlen uns erreichten. Dafür umso farbiger die Umgebung. Zuerst über dem See noch ein mystischer Nebel. Dazu die obersten Gipfel bereits in leuchtendem Rot! Der Weg äusserst steinig, zum Schluss immer steiler. Umso beeindruckender wie die Maultiere mit ihrer über 100Kg Last hier hochkletterten. Ein Traumtag, tiefblauer Himmel und an der Sonne auch über 3'000m angenehm Warm. Hatte mich in den ersten Tagen gut an die Höhe gewöhnt. So fühlte ich mich "da oben" sehr wohl! Nach vier Stunden Marsch erreichten wir die Passhöhe(Foto). Nach der Mittagsrast mit Brot, Sardinen, Nüssen und Datteln gings hinten steil runter. Unser Ziel die Toubkalhütte auf 3'200m. Waren wir bis hier oft allein unterwegs, in der Hütte änderte sich dies schlagartig. Viele verschiedene Nationalitäten traf man hier...sogar andere Schweizer!
7.Tag / Der Gipfeltag!: Bereits in Colorado, mit Mat Haussener, schrammte ich mal mit dem Bike die 4'000m Marke. Heute also der erste "richtige" 4'000er Gipfel zu Fuss für mich. Wir kamen gut voran. Fast nur Steine. Das wenige Wasser hier oben an einigen Stellen zu Eis gefroren! Die Nachtwanderer und "Sonnenaufgang am Gipfel Leute" kamen uns schon wieder entgegen! Doris meisterte auch diesen Weg und die Höhe prima. Zusammen als Gruppe erreichten wir am 1.Oktober 2009 um 9.45 den Toubkal Gipfel auf 4167m! Der höchste Berg in Nordafrika und des Hohen Atlas. (Foto) Vorne vL: Sandra, Doris, Ruth. Hinten vL: Werner, Jürg, Martin, Ibrahim
8.Tag / Toubkalhütte-Imlil: Unser letzter Wandertag. Nur noch 1'500Hm abwärts! Das Ziel: Imlil, wo wir vor 6 Tagen gestartet waren. Der Abstieg angenehm. Da die meisten Toubkal Besteiger hier hochkommen, war viel Verkehr. Maultiere, und Wanderer! Nach dem Pilgerort Chamharouch ereichten beim Dorf Aremd die Talsohle. Hier auf 2'000m, trotz ausgetrocknetem Flussbett, Apfelbäume!(Foto) Ibrahim unser einheimischer Guide stammt aus Imlil. Bei ihm zu Hause durften wir noch ein traditionelles Münzenthe mit Baumnüssen dazu geniessen. Die einheimischen nennen ihn Berber Whisky!
9./10./11.Tag:Nach einer gemütlichen Nacht im Hotel in Imlil fuhr uns der Mini Bus zurück nach Marrakech. Stadtführung, Marktbesuch, es gab viel eindrückliches zu sehen und hören! Dann die weiterfahrt südwärts. Sie sollte uns in die Sahara bringen. Nach über 350Km durchs Draatal kamen wir in Zagora an. Sehr, sehr heiss hier! Ein schönes Hotel, hier Kasbah genannt, mit Pool wartete auf uns. Herrlich das Bad im kühlen Nass!
12.Tag:Beim Besuch eines Töpferdorfes am Morgen wars feurig heiss. An der Sonne zeigte mein Thermometer 55Grad an!! So startete unser Dormedartrip erst um 17Uhr am Abend. Wär sonst viel zu heiss für uns!! Doris und Sandra fehlten leider krankheitshalber. Nach zwei Stunden Schaukelritt(Foto) auf dem Rücken des Einhöckers tauchten die ersten Sanddünen der Sahara auf. "La Port du Sahara" nannte es unser Führer. Die ganz grossen Sandhöger waren es nicht, trotzdem beeindruckend und der Sand sehr fein! Eine beeindruckende Nacht unter dem Sternenhimmel folgte. Es war angenehm zum schlafen draussen bei weit über 20Grad.
13.Tag:Ein Sonnenaufgang in der Wüste, ein ganz spezielles Erlebnis. Durfte schon an einigen Orten dieser Erde auf solche Weise das erwachen eine neuen Tages erleben. Jede Gegend bietet wieder ein neues Spektakel von Farben. Dabei mit nackten Füssen im kühlen Sand zu gehen war doch ganz neu und bleibt für mich unvergesslich! Schon bald nach dem Zmorge ritten wir wieder zurück. Denn die feurige Hitze kam bald.....
14./15.Tag:Die Rückfahrt nach Marrakech bot mit der Visite des aus dem 13 Jahrhunderte stammenden Lehmdorf Ait Behaddouh noch einen abschliessenden Höhepunkt. Marokko, ein echt beeindruckendes Land. Vom Eis in den Bergen ist man schnell in der feurig heissen Wüste! Es ist überall karg und trocken. Für uns fast unvorstellbar, dass man so (über)leben kann! Abschliessend ein grosses Dankeschön an Doris. Es machte riesig Spass mit dir unterwegs zu sein und dich zu begleiten!
16.9.09 Auf Skates von Biel nach Solothurn Nachdem Marianne und ich vor einigen Wochen von Biel Westwärts geskatet waren, wählten wir heute den Östlichen Ausgang aus Biel. Im Zickzack Kurs, vorbei an vielen Baustellen, dauerte es eine Weile bis die letzten Häuser der Agglomeration der Stadt hinter uns lagen. Meine volle Konzentratzion und sehr viele verbale Hinweise waren nötig um alles Sturzfrei zu überstehen. In Safnern verpasste ich, trotz der vielen Wegweisern der Mitteland-Skate Route, dann promt rechts abzubiegen. So mussten wir ab Meinisberg auf den Wanderweg ausweichen und ohne Rollen weiter:-)! Ab Büren an der Aare bogen wir dann wieder auf den "richtigen" Weg Richtung Solothurn ein. Ohne grössere Steigung gings über Grenchen, Bettlach, Selzach und Bellach, Solothurn entgegen. Nach 35km rollten wir im Bahnhof von Solothurn ein....
12.9.09 Christian's Tandem Abschieds Tour im Neuenburger Jura Nach mehreren Jahren, während seiner Studienzeit in Bern, pilotierte Christian fast wöchentlich , zuverlässig und sicher seine Mitfahrer/innen jeden Dienstag durchs Bernbiet. Jetzt zieht er wieder zurück nach Deutschland. Zum Abschied organisierten Doris und ich eine Tour durch den Neuenburger Jura für ihn! So waren wir heute mit fünf Tandems ab dem Bahnhof Neuenburg gestartet. Zuerst eine Visite in der Areuseschlucht dann folgte als überrraschung ein feines Znüni von Juri. Hmm!! Ab da stiegen wir hoch ins Val de Travers und weiter bis zum Creux du Van.(1388m) Dem Wahrzeichen und Kraftort des Kantons Neuenburg. Oben pfiff uns die Bise nur so um die Ohren. In der Soliathütte konnten wir uns bei einem Fondue und Tee wieder erwärmen. Nach der Besichtigung der U-förmigen Felskante des Creux du Van zu Fuss, führte uns der Grienweg nochmals auf 1414m, dem höchsten Punkt der Tour, wieder auf den Tandems! Danach folgte eine zum Teil sehr steile aber genial schöne 12Km lange Abfahrt bis Bevaix, ans Ufer des Neuenburgersee. Nach der Ankunft in Neuenburg genossen wir noch ein feines Znacht am See!!
10.9.09 Steiles 2-Rad Spätsommer Dessert im Entlebuch und Emmental Der Hilferenpass und die Obere Gemmi/Rotmoos war heute auf dem Menuplan von Marianne und mir! Trotz der Bise im Gesicht rollten wir in gut zwei Stunden durch Langnau über die bald folgende Kantonsgrenze ins Entlebuch bis Schüpfheim. Unser erstes Ziel des Tages, der Hilferenpass. Er führt von Flühli bis Marbach und ist am höchsten Punkt knapp 1300m.ü.Meer. Da dieser Übergang eigentlich nur für Fussgänger durchgehend ist sind wir im Aufstieg sofort allein. Genial schön bei diesem Superwetter ohne Motor unterwegs sein zu können. Das Offroadstück zum höchsten Punkt, etwa 1Km lang, meisterten wir fast alles auf dem Follis!!! Tandembiken auf Bergwegen, eine neue Erfahrung für uns Beide! Es machte riesig Spass. (Foto:Hilferenpasshöhe, am Ende des Offroadstück auf der Marbachseite!) Nach der entspannenden, wieder durchgehend asphaltierten Abfahrt bis Marbach, erreichten wir über Schangnau bald den tiefsten Punkt(890m) vor dem nächsten Aufstieg, bei der Brücke über die Emme. Ab hier folgte dann wieder echtes Emmental, mit der sehr steilen Auffahrt über die "Obere Gemmi" ins Rotmoos(1200m) und dann hinab ins Eriz. 19% meldete mir der Bildschirm auf dem Lenker!! So steil war ich noch nie mit einem Tandem Aufwärts gefahren! Zusammen meisterten wir dieses Teilstück ohne abzusteigen! Auch da, ausser den einheimischen Bauern, keine Fahrzeuge unterwegs. Es tut unheimlich gut, in dieser Stille, ausser unserem erhöhtem Atmen, einfach keine Geräusche in den Ohren!!! Durchs Eriz hatten wir die Bise im Rücken. Schnell gings abwärts über die Schwarzenegg-Steffisburg wieder nach Thurnen.
5.9.09 Peterna Fest in Schüpfen Peter Russenberger, langjähriger Vorstanskollege im RC Steffisburg und im SRB BOE, feierte mit seiner Frau Erna in einer Waldhütte in Schüpfen Geburtstag. 125 Jahre beide zusammen! Bei feinem Essen und gemütlichen Beisammensein vergieng die Zeit viel zu schnell! Vielen Dank an die Beiden! Bleibt Gesund und Peter, wir treffen uns hoffentlich bald wieder zu einer schönen Langlauftour im Jura! Denn, der nächste Winter kommt bestimmt.
29.9-31.8.09 Zernez-Chur per Tandem / 8 Pässe / 325Km / 6'900Hm 1.Tag Zernez-Trafoi: Um 03:00 gab es Tagwach bei mir am Freitag. So, dass ich bis Thurne mit dem Rennvelo und ab dort mit Marianne per Tandem zum Bhf Bern radeln konnte. Denn um 05:30 fuhr unser Zug Richtung Zürich und weiter ins Engadin. Um 10 Uhr starteten unsere 12 Beine die Muskelmotoren beim Bhf Zernez(Foto). Wolkenloser Himmel und angenehme Temperaturen begleiten uns im Aufstieg zum Ofenpass. Es war herrlich und genial schön! Wir hatten sämtliches Gepäck in Sacochen am Tandem. So waren doch pro Team um die 15 Kilo Mehrgewicht mit hoch zu befördern! Nach 2 Stunden erreichten wir auf 2149 Metern die Passhöhe. Ab da rollte es gemütlich durchs Münstertal abwärts gegen Süden. Auch ein Bienenstich in meinen Fuss und ein Bladi konnte uns die gute Laune nicht verderben. Im Vinschgau war es wieder heiss. Ab Prato bogen wir schon in die Stelvio Strasse ein. Nach bewältigten 600Hm erreichten wir das Tagesziel Trafoi auf 1550 Metern. Hier konnten wir uns optimal auf den Gipfelsturm von morgen vorbereiten.
2.Tag Trafoi-Livigno: Dunkle Wolken bereits beim losfahren um halb neun. Ab 8 ist die Strasse nur noch ohne Motor zu befahren. Schon waren viele unterwegs. Es ist sehr, sehr angenehm so einen Pass hochzufahren. Vom über 10'000 fränkigen Renner bis zum 20 jährigen Mountainbike war die ganze Palette von Zweirädern vertreten. Dabei auch drei spezielle mit zwei Leuten drauf, aus der Schweiz! Wir durften wieder viele Sprüche und Bewunderungen entgegen nehmen. Es ist super, sich so mit Tausenden Gleichgesinnten, friedlich, Meter um Meter den Berg hoch zu schrauben. 48 nummerierte Kurven sind es ab Trafoi bis zum 2757 Meter hohen Stelvio. Bald schon spürten wir die ersten Regentropfen. Kurz vor der Franzenshöhe auf 2188 Meter ging das Gewitter los. Es goss wie aus Kübeln! Im Bergrestaurant waren wir nicht die einzigen die Unterschlupf suchten. Nach einer heissen Suppe gings kurz nach 12 Uhr weiter. Der Regen und Hagel war schon Geschichte. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten wir stolz und überwältigt von der Velölermasse, es sollen 5'000 gewesen sein hier oben!, den Kulminationspunkt. Es war kühl aber trocken. Eingemummt in alle Kleider die wir dabei hatten rollten wir bald abwärts. Nach dem Abzweig (3Km) zum Pass Umbrail/Santa Maria, waren wir nahezu allein unterwegs in Richtung Bormio. Unten angekommen war auch wieder das schöne und warme Wetter mit uns. Es warteten ja noch zwei Pässe bis Livigno. Jeden Meter höher zum Passo di Foscagno wurde der kalte Gegenwind stärker. Oben auf 2291m wars trotz Sonne, beissend Kalt!!! Brrrrrr! Nach einer kurzen Abfahrt, folgte noch der Passo d'Eira mit 2208m. Um 20Uhr fuhren wir leicht durchfroren, aber alle tief beeindruckt vom erlebten, in Livigno(1'800m) ein. Nach einer warmen Dusche waren wir wieder frisch zum Znacht.
3.Tag Livigno-Chiavenna: Trotz stahlblauem Himmel um null Grad am Morgen in Livigno. Zum Glück gings gleich aufwärts. Nach 15 Km passierten wir das Forcola di Livigno auf 2315m. Der nach einer kurzen Abfahrt und Aufstieg folgende Berninapass (2328m) war schon bald erreicht. Aber auch hier wars noch kühl und frisch. Ab Pontresina wurde es uns wieder wärmer. Dank dem Malojawind von vorne, angenehm aber doch anstrengend das Engadin aufwärts! Hier sehr viel Verkehr. Wir entschieden uns bis Chiavenna zu fahren. Ab der Malojapasshöhe(1815m) dann ein 31Km Downhill das Bergell hinunter. Hier war ich noch nie vorher! Die Magura Luise Scheibe vorne an unserem Tandem hatte so ihre Mühe Doris und mich zu bremsen!! Auch so erreichten wir Chiavenna unbeschadet! Foto: Nik der Pilot von Marianne, er fährt Velo ohne jegliche gepolsterte Velohose!! Unglaublich aber wahr!! Die zwei Powerfrauen Marianne(mitte) und Doris waren superfit!
4.Tag Chiavenna-Chur: Nach einigen Gesprächen am Vorabend entschieden wir uns über den Splügenpass wieder in die Schweiz zu fahren. Punkt acht gings los. Dieser Alpenübergang war komplettes Neuland für mich. Freute mich sehr, diesen 2217m hohen Pass per Tandem zu erleben. Im engen Val San Giacomo noch keine Sonne, daher sehr angenehm zum fahren. Ausser einigem Arbeiterverkehr sonst kaum jemand auf der Strasse. Bald schon hatten wir die Hälfte der 1'800 zu bewältigenden Höhenmeter geschafft. Auch die Sonne stieg höher und wärmte uns angenehm. Die Steigung mehrheitlich so um die 10%. Mit flachen Stücken dazwischen. Ein herrlich mit dem Tandem zu befahrener Pass. Auf 1'900m der Lago di Spluga, ein Stausee. Schöne gemütliche Steinlandschaft hier oben. Sieht aus wie in Norwegen. Nach dem Dorf Montespluga noch die letzten 200 Höhenmeter auf 4 Km verteilt! Kaum Autos und Töffs. Wir waren fast unter uns. Auf der Passhöhe überquerten wir die Schweizergrenze.(Foto:v.l. Niklaus, Werner, Marianne und Doris) Die Abfahrt ins Dorf Splügen war ebenso genial schön wie der Aufstieg. Vorbei an der Roflaschlucht und der Via Mala erreichten wir Thusis. Es war immer noch super Wetter, so entschieden erst in Chur in den Zug zu steigen. Nach fast 100Km und weiteren 2100Hm kamen wir dort am Bahnhof an! So nahm ein super Erlebnis ein wunderschönes Ende..... Danke den fünf MitfahrerInnen! Es war genial so mit Euch unterwegs sein zu können!
27.8.09 Ab Morgen gehts Richtung Stilfserjoch Nächsten Samstag, 29.8. ist das Stelvio von Trafoi bis Sta.Maria Autofrei. Mit Marianne, Doris und Urs als Blinde und Sehbhinderte Co-Piloten wollen die Steuermänner Niklaus, Hans und Ich diese Gelegenheit auch nutzen und den 2757Meter hohen Pass per Tandem bezwingen. So reisen wir Morgen sehr früh auf Schienen mit den Tandems im Zug bis Zernez. Ab dort gehts weiter über den Ofenpass gegen Süden. In Trafoi übernachten wir. So können wir am Samstag die restlichen 1200 Höhenmeter ohne Abgase, aber mit tausenden Mitvelöler in Angriff nehmen. Nach der Abfahrt bis Bormio biegen wir rechts ab gegen Livigno. Da folgen mit dem Passo di Foscagna und dem Passo d'Eira zwei weitere Übergängen über 2000m! In Livigno ist unsere zweite Etappe zu Ende. Am Sonntag gehts über den Forcola di Livigno und den Bernina wieder in Richtung Engadin. Ab dort, je nach Wetter, Form und Befinden noch weiter........
22.8.09 Bike-O Swiss Cup Lauf in Dachsen Schon mal was gehört von Dachsen? Eh klar, von dort kommen die Dachse!!! Nein das schmucke Dorf liegt direkt am Rhein und fast beim Rheinfall! Dort war zum GLück keiner der 19 heute zu suchenden Posten. Auf der 15'000er Karte Cholfirst, ein stark bewaldeter Hügel, war ein wahres Labyrith von Wegen und Trails. Umso schwieriger gestaltet sich dann die Routenwahl. Aber das macht es ja auch spannend. Ein paar mal entschied ich mich falsch, aber der gesuchte Posten erschien dann halt nach einem bisschen weiteren Weg...zum Glück. Nach knapp 1Std30 war auch der Zielposten gefunden. Nur einem lebendigen Dachs begegnete ich nicht!! Schliesslich belegte ich Platz 5 von 12 Gestarteten.
18.8.09 Andrea wieder zu Hause! Gestern Mittag konnte Andrea das Spital Interlaken wieder verlassen. Wie ich vermutete wusste sie nichts von mir und was alles nach dem Zieleinlauf mit ihr passierte. Heute holte sie all ihr Material, das ich nach Hause genommen hatte, bei mir ab. Es soll tatsächlich "nur" eine Hirnerschütterung gewesen sein. Sie fühlt sich soweit wieder ganz gut und versucht, nach einem Test-Training morgen, beim Inferno vom nächsten Samstag zu starten! Wünsche ihr von hier aus, dass sie richtig spürt ob alles wieder ganz in Ordnung ist mit ihrem Körper.
16.8.09 Mein erstes Eiger Bike in Grindelwald Zum Start entschied ich mich um Marcel, meinen Montagnami Trainingsfreund, an seinem ersten Rennen dieser Art zu begleiten. Wir starteten im 55 Kilometer Rennen. Das geniale Wetter passte. Unser Teamwork klappte prima, gut gelaunt erreichten wir die Grosse Scheidegg. Aber das grobe folgte ja erst später. Auch für Marcel wurden die über 20%igen Steigungen sehr hart. Aber er kämpfte bravourös gegen die einsetzende Müdigkeit. Nach knapp über 5 Stunden fuhren wir zusammen und glücklich über die Ziellinie. Super Marcel und herzliche Gratulation! Kurz nach uns fuhr die 4'te Frau über 88Km, Andrea Huser in Grindelwald ein. Ihr spezielles Verhalten hinter dem Zielstrich fiel mir gleich auf. Sie erkannte mich beim Namen, aber ihren eigenen wusste sie nicht mehr! Sie war nur körperlich anwesend. Der Geist war anderswo! Irgendwas musste passiert sein. Sie hatte nirgends Spuren von einem Sturz. Auch wusste sie nichts von allem und wollte immer wieder weiterfahren. Schliesslich musste ich sie fast vom Bike zehren um sie zur Sanität zu bringen. Für den Doc wars schnell klar: Eine ganz schlimme Hirnerschütterung! Zur weiteren Kontrolle wurde sie sofort per Ambulanz nach Interlaken gefahren. Hoffe und wünsche es der Andrea, dass da nichts schlimmeres zu Tage kommt!
15.8.09 Niesensattel bei Prachtswetter Heute passte das Wetter um zwei Neulingen das Niesen Downhill ein bisschen näher zu bringen. Für Anita und Joel, ein Tandempiloten Paar aus Bern, sie waren auch bei der Rhein Tour aktiv dabei, war das herrliche Sommerwetter genau richtig. Nach gut Zweieinhalb Stunden Austieg erreichten wir ab Reichenbach denn Niesensattel auf knapp über 2'000m.ü.m. Wir waren nicht die einzigen unterwegs heute. Neben vielen Wanderer auch einige Biker! Trocken und kaum feuchte Stellen in der nach wie vor genialen Abfahrt Richtung Wimmis. Die Zwei meisterten alle heiklen Stellen souverän...nur ein kleiner roter Fleck im linken Knie von Anita:-) Bravo und herzliche Gratulation den Beiden!
13.8.09 Klub-Bike Downhill Bäremoos/Steffisburg Am 1.November 1992 organisierte ich in der Umgebung des Schlupbach/Bäremoss das erste Klub Downhill des RC Steffisburg. Heute, 17 Jahre und 18 Austragungen später, findet dieses Rennen, die Strecke modernisiert und von den heutigen Spezialisten angepasst, immer noch statt. Von den damals 10 "verrückten" war heute ausser mir keiner mehr aktiv dabei. Dabei war ich vor beinahe 20 Jahren schon der älteste...und bin es natürlich heute erst recht! Es ist einiges passiert in dieser Zeit. Material und Streckenmässig. Damals, im 1992, zu Beginn der Mountainbike Zeit, kamen gerade die ersten Federgabeln auf den Markt! Es gab heftige Diskussionen ob man ungefedert langsamer sei in so einem Downhill!! Es ist sehr eindrücklich für mich, dass ich die Entwicklung dieser Sportart so miterleben und "erfahren" durfte! Heute fuhr ich locker und ohne Training eine Fahrt auf Zeit und war dann Zeitnehmer am Ziel. Dabei versuchte ich auch ein Bilder zu machen. Hier Thomas Ryser, der zweite des Rennens in der Zielkurve. Die schnellen Jungs waren fast genau 1 Minute schneller als ich!!
11.8.09 Rennvelo Bergrennen von Gunten ins Grön Wiedermal versuchte ich mich heute im Rennbereich meiner Leistungsfähigkeit. Seit dem Mountainbike Bergrennen vom 8.Juli war ich nie mehr mit so hohem Puls unterwegs. Es ist halt schon was anderes ob man 4-8 Stunden in lockeren Tempo Velo fährt oder 30 Minuten Vollgas. Es war mein elfter Start bis zum grossen Stein im Grön. Meine Bestezeit aus dem 2005 beträgt 28.01. Heute war ich über zwei Minuten (30.15) langsamer aber trotzdem zufrieden. Auch wenn ich mein Ziel, unter 30 Minuten, knapp verfehlte! Der Sieger, Vize Schweizer Bergmeister Andreas Schweizer, war über neun Minuten schneller als ich! (21.07)! Herzliche Gratulation!
9.8.09 Moosegg Südwand mit 2x2! Anstelle von Tandem könnte man ja diesem Gefährt auch 2x2 sagen. Analog der 4x4 der Autos. Nur sind sind sie halt ohne Motor: 2 Velöler auf 2 Rädern! Denn viele Leute wissen nicht das diese 2 Plätzer Tandems heissen. "Lueg Mueti es Zwöier Velo" hörten wir schon beim vorbeifahren. Mit eben diesem 2X2 erkundeten Marianne und ich heute Neuland. Kurz nach dem Dorf Signau, vor der Bahnlinie vor Schüpbach (690m) bogen wir links ab, direkt in die Südwand der Moosegg!! Steil gings bergauf, aber immer wieder unterbrochen mit flacheren Zwischenstücken. Bis nach der Farnegg schöner Belag. Kurz dahinter, im kühlen Wald, begann der Kiesweg. Ein älteres marschierendes Ehepaar wollte nicht glauben das wir da alles hoch gefahren sind ohne abzusteigen!!! Auch sie wussten übrigens nicht, dass man diesem VeloTandem sagt! Auch auf dem Kiesweg steigts nochmals steil an. Kurz vor dem Rest. Waldhäusern (970m) bogen wir nach 5.5Km Aufstieg wieder auf die normale Moosegg Strasse ein! Nach der steilen Abfahrt bis Schwanden folgte noch der zweite Emmentalerpass, mit der Tanne (Foto) (901m). Danch gings zügig abwärts bis Arnisäge. Ab dort wieder links abbiegen, hoch über Biglen, auf einer Nebenstrasse fuhren wir gegen Grosshöchstetten. Über Schlosswil-Rubigen-Belp gings das Gürbetal aufwärts zurück nach Thurne.
5.+6.8.09 Chuderhüsi und Gurnigel Wieder zwei Prachtstage an denen ich auf dem Tandem unterwegs sein konnte! Gestern pedalte ich ab Bern-Stöckacher mit Erich, mit ihm überfuhr ich letzten Herbst den Autofreien Susten, richtung Emmental. Erich ist fast blind und wohnt in Bolligen. In Bowil entschieden wir uns über Steinen das Chuderhüsi zu bezwingen. In zügigem Tempo erreichten wir den höchsten Punkt. In Jassbach bogen wir links ab richtung Heimenschwand. Über Oberdiessbach-Wichtrach-Belp-Köniz kamen wir am späteren Nami nach 87 Km wohlbehalten wieder in der Stadt an. Bereits um 7Uhr starteten Marianne und ich heute ab Thurnen gegen Westen um den Gurnigel hoch zu fahren. Herrlich so am Morgen früh bei diesem Wetter! Von Schwarzenburg bis Riffenmatt bewältigen wir schon einige Höhenmeter. Ab hier wählten wir die Nebenstrasse gegen Ottenleuebad-Burst. Bis zu unteren Gantrischhütte waren wir wir praktisch alleine unterwegs. Wolkenloser Himmel, klare Luft, die Stille nur mit Vogelzwitschern im Wald..... Was schöneres gibts fast nicht:-)!! Nach drei Stunden Fahrt kamen wir auf 1600m.ü.m.(Foto) an! Die 1000 Höhenmeter abwärts bis Thurne bewältigten wir in 35 Minuten!
1.8.09 Auf 16 Rollen von Biel nach Neuenburg Genau vor einem Jahr war ich zum ersten mal zusammen mit Marianne auf dem Tandem. Zum Jubiläum wagten wir uns heute an ein neues Abenteuer! Mit Rollschuhen von Biel bis nach Neuenburg mit einer Vollblinden Frau, kommt das gut, werde sich einige fragen??? Wir waren ja nicht das erste mal zusammen so unterwegs. Auf der Thuner Allmend, im Aare- oder Gürbetal rollten wir schon einige Kilometer gemeinsam, das ohne gröbere Schnitzer! Aber der 45Km lange Teil der "Mitteland Skate Route" von Schweiz Mobil war Neuland. Gemütlich rollten wir aus Biel hinaus. Alle Abzweigungen optimal signalisiert. Dazu am Nationalfeiertagmorgen vor 9Uhr kaum Leute unterwegs. Einzig, die in den Führern erwähnte Abfahrt von Täuffelen nach Hagneck, alles auf dem Trottoir, mit vielen Absätzen und Übergängen, verlangte alles von uns. Mit einigen Stillstandabsitzer kamen wir unversehrt unten an. Ab hier rollte es sich herrlich durchs Seeland. Nach der Passage von Ins führte der Zickzack Kurs gegen Neuenburg. Nach 4 Stunden rollten wir in St.Blaise ein. Bequem, nur durch die Unterführung laufend, bestiegen wir die Eisenbahn, und rollten auf Schienen wieder zurück!
31.7.09 Simmental-Jaunpass-Greyerz-St.Sylvester-Guggisberg Es war schon seit einiger Zeit Mariannes Wunsch mal per Tandem den Jaun zu bewältigen. So konnten wir heute dieses Ziel in Angriff nehmen. Mit viel Rückenwind sausten durchs Simmental. Nach dem abzweigen von der Simmentalstrasse in Reidenbach waren wir fast alleine unterwegs. Kaum Verkehr und sehr angenehme Temperaturen im 9Km langen Aufstieg! So kamen wir nach 1 Stunde gut gelaunt am Kulminationspunkt auf 1505 Meter an. Auf Empfehlung von Mariannes Sohn versuchten wir beide in der Alpkäserei ein Joghurt. Häm..Häm die sind super fein! Müsst ihr bei Gelegenheit auch mal probieren. Mit kühlen 20 Grad in der Abfahrt gings ins Greyerzerland. Der zweite happige Aufstieg wartete nach über 100Km nach Plaffeien auf uns. Aber auch die folgenden Höhenmeter bis ins über 1100 Meter gelegene Guggisberg schafften wir ohne Probleme. Ab Riffenmatt gings fast nur noch Abwärts bis Thurne....! Trotzdem kamen auf den 135 Km beinahe 2100 Höhenmeter zusammen.
29.7.09 Katamaran Segeltour auf dem Thunersee Dank Freund Peter Wittwer und seinem Katamaran konnte ich heute den Velofreien Tag auf dem Wasser geniessen. Nach einigen Paddelschlägen zum Einwassern beim Lachenstadion kam bald Wind in die Segel und wir rauschten Richtung Hilterfingen. Zickzack glitten wir Seeaufwärts. Kapitän Peter kann nicht nur schnell Velofahren!! Geschickt kurvte er um die vielen Boote auf dem See. Herrlich, die Oberländer Bergkulisse im Hintergrund. Nach über 2 Stunden im Wasser strandeten wir wieder am Ufer! Merci Peter für diesen Super Nami.
26.7.09 Neuenburgersee Rundfahrt Der Start um 6 Uhr zur Emmentalrundfahrt war Mariannes Tandem wohl zu früh. Das Follis sträubte sich und war nicht mehr fahrbar! Dank dem Tandemverein Bern durften wir im Stöckacker ein Ersatz aus der Garage holen. Mit der Verspätung entschieden wir uns für eine ersatz Route. Es ging Richtung Westen. Nach dem Frienisberg und dem Flachstück durchs Seeland "bestiegen" wir den Mont Vully(Foto)! Hier entscheiden wir uns, den Lac de Neuchatel noch komplett zu umrunden. Diesen Prachts-Sommer-Sonntag musste wir nutzen! Der Radweg führt oft durch schattigen Wald. Nach Estavayer durchfuhren wir rasch das Städtchen Yverdon. Bald kamen wir in Neuenburg an. Nach einem kurzen Fussbad im frischen See stund fest, dass wir bis nach Bern mit dem Tandem fahren werden. Bald nach Kerzers folgte noch der "Gümmenestutz" als letztes Hindernis. Aber auch den meisterten wir Problemlos. Mit über 8 Std Fahrt und 190 Km in den Beinen fuhren wir wieder in Bern ein! Eine superschöne Tour ging zu Ende. Gratulation an Marianne die diesen fast 200'er locker und fröhlich beendete!
22.7.09 Besuch Tour de France auf dem Col de Romme Mit Freunden stattete ich heute der Tour in Frankreich einen Besuch ab. Mit vollgeladenen Autos erreichten wir über den Pas de Morgins die Umgebung Cluses. Ab dort stiegen wir um auf die Zweiräder. Denn, motorisiert sind schon seit Morgen alle Passstrassen komplett gesperrt. Der erstmals von der Tour befahrene Col de Romme war unser Ziel. Immer wieder beeindruckt das Massenspektakel TdF. Am teilweise sehr steilen Pass kämpften wir uns hoch. Das friedliche, farbige Fangemisch am Berg ist super! Australier, Japaner, Norweger, Schweizer, Italiener, Luxemburger, Russen, Belgier, Amerikaner usw waren mit Fahnen am Strassenrand. Mit etwas Verzug erschienen auch die Pros. (Foto: Wiggîns, Armstrong, Nibali) Auch die Stars kämpften am Berg! Viele passierten den Berg einzeln oder in kleinen Gruppen. Das "Grupetto" kam fast 30 Minuten hinter der Spitze bei uns vorbei. Auch die Rückfahrt ist ein ganz spezielles Erlebniss! War ein Supertag. Danke Reto "Tschabinator" fürs organisieren!!
20.7.09 Gestelepass mit Tandem Den heutigen prächtigen Sommertag wählten Marianne und ich für eine Tandem-Tour über den Gestelepass. Mit rassigem Tempo und Windunterstützung erreichten wir bald Zwischenflüh. Der fast Verkehrsfreie 11 Km lange Aufstieg bis zur Passhöhe auf 1855m meisterten wir fast ohne müde zu werden! Einzig kurz nach der Abzweigung zum Seebergsee hatte die Vollblinde Diabetikerin Mary einige Probleme mit ihrem Blutzuckerwert(BZ). Kurzer Stop! Kontrolle des BZ Wertes, je nach Höhe des BZ, entsprechende Gegenmassmahmen, und bald gings weiter! Nach 1Std15 Aufstieg waren wir oben. Ein kühler angenehmer Wind begrüsste uns. Bei der Rückfahrt durchs Simmental wählten wir den Radweg. Der geht keineswegs nur Talabwärts! Nach über 100Km Fahrt kamen wir aber auch so zufrieden wieder nach Hause.
17.7.09 - 7 Tag Rhein Tour - Bad Zurzach bis Basel Der letzte Abschnitt und gut 70km erwarteten uns heute. In der Umgebung des AKW Leibstadt regnete es. Aber nur kurz und wir erreichten Basel fast trocken. Hatten Glück! Kaum am Schärme im Bahnhof in Basel kam draussen die Sintflut..... Insgesamt pedalten Lisbeth und ich so 420 Kilometer in den sieben Tagen. Eine tolle Woche ging so, ausser einigen Material Problemen, sturzfrei zu Ende!
16.7.09 - 6 Tag Rhein Tour - Reichenau bis Bad Zurzach Schön und heiss war heute angesagt. Herrlich so auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Auf dem Rhein Radweg ist man effektiv nie allein. Vielen verschiedenen Leuten begegnet man hier. Von Reichenau überschifften wir bis Steckborn. Auch so ergab es mit über 90Km das längste Teilstück der Tour! Teilweise direkt am Rheinufer, mit obligater Besichtigung des Rheinfalls, oder aussen rum durch verträumte kleine Dörfer führte uns der Weg bis Bad Zurzach.
15.7.09 - 5 Tag Rhein Tour - Wiedehorn bis Insel Reichenau Heute nur ein kurzes Teilstück bis auf die Gemüseinsel(Bild, Kirche St.Georg mit Salat)) Reichenau. Eigentlich ja keine Insel, denn eine herrliche Pappelallee führte uns auf dem Damm den Weg. Am Morgen beim losfahren goss es kurz wie aus Kübeln, aber zum Glück nicht lange. Beim Halt im Städtchen Konstanz waren wir nicht die einzigen Besucher. Auch die Sonne war mit uns dort!
14.7.09 - 4 Tag Rhein Tour - Buchs bis Wiedehorn Nahende Gewitterwolken begrüssten uns schon bei der Abfahrt vor 9 Uhr. Aber wir hatten Glück und wurden kaum Nass. Der Bodensee rückte immer näher. Nami besserte sich das Wetter. So konnten wir im Strandbad von Goldach noch ein Bad im 21 Grad warmen See geniessen. Nach 77 Km und fast 4 Stunden Fahrt erreichten wir unser Hotel "See Lust" in Wiedehorn.
13.7.09 - 3 Tag Rhein Tour - Reichenau bis Buchs/SG Der Velomech in Domat Ems montierte eine neue Kette, resp eineinhalb für meinen Antrieb vorne, und wir waren um 10Uhr abfahrbereit. Es war spürbar heisser heute. Zügig gings weiter Richtung Chur. Bei Maienfeld suchten wir vergebens das Heidi und den Geissenpeter. Dafür gabs ein feines Zmittag mit Lachsbrötli, spendiert vom Geburtstag Kind Kurt!! Ab Bad Ragaz wählten wir die Flach Variante auf dem Rheindamm. Mit einem Stop im Dorfkaffee von Trübbach. Erstaunlicherweise hier nur Fr 2.50 h für ein sehr feines Käfeli! Temperaturen knapp über 30 Grad. Aber mit ein bisschen Wind sehr angenehm!
12.7.09 - 2 Tag Rhein Tour - Sedrun bis Reichenau Locker gings abwärts das Rheintal. Bis zur Gegensteigung nach Ilanz ungefähr nach 50 der 66 Km Tagesdistanz. Nach einem Zwischenstop gings weiter, aber nicht mal eine Umdrehung......Kette vorne gerissen. Lis und ich hatten wohl zuviel Kraft. Das 16 Km vor Reichenau. Tobias, unser Buspilot musste uns holen. Für diese Kette zu nieten war ich nicht eingerichtet...
11.7.09 - 1 Tag Rhein Tour - Andermatt Oberalppass bis Sedrun Punkt 13 Uhr starteten 6 Tandems mit Sehbehinderten und Blinden beim Bahnhof Andermatt. Mit dem Ziel am 17.Juli in Basel anzukommen. Nach 1.15h Aufstieg ab Andermatt (1440m) erreichten Lis und ich den Oberalppass (2146m). Es hatte sehr viel Verkehr, vorallem Motorräder. Das Wetter war kühl und bedeckt aber es blieb trocken! Lis erbrachte eine super Leistung. Die Abfahrt bis Sedrun war kurvenreich und teilweise sehr steil. Aber wir meisterten auch das super!
4.7.09 Trophee Jurassien - Tour du Val Terbi in Montsevelier Der dritte Lauf der Jura Meisterschaft 09, das Cross in Montsevelier, bestritt ich heute bereits zum achten mal. Meine (zu lockere) Nachlässigkeit in der Vorbereitung wurde bestraft. Mit hart aufgepumpten Semislicks, wars eindeutig zu rutschig. Nix von trocken. Im Wald, auf den Steinen und Wurzeln, überall Feucht. Das Ziel nach 32 Km erreichte ich nach fast zwei Stunden Fahrt. Aber nicht auf dem Rang den ich mir erhoffte. Es resultierte schliesslich der 6.Rang in der 50+, der Veteranen Kategorie.
2.7.09 Bergwanderung im Kiental Ab Tschingel(1153m) liefen Sara und ich heute los in Richtung Griessschlucht. Bald bog der Weg vom steilen Strässlein ab durch den Hexenkessel. In dier tiefen kühlen Schlucht noch keine Sonne. Weiter oben, ab dem Golderli, dann herrliches Sommerwetter. Nach dem Steineberg folgten wird dem Gamchibach, bald stieg der Bergweg steil an bis zur Bundalp.(1840m) Nach einem feinen Zmittag in der Alpwirtschaft folgten wir dem Pfad Talauswärts. Der höchste Punkt der Tour genau auf 2000m kurz vor der Dündealp. Von hier klare Sicht bis nach Thun und das Ende des Sees. Ab da gings abwärts. Vorbei bei der Alphütte der Dündealp.(Foto) Über die Griesalp erreichten wir, heute ohne Nass zu werden, zufrieden und ein bisschen müde wieder das Auto.
30.6.09 Tour d'Emmental im Maillot Jaune! Die etwas längere Tandemtour mit Lisbeth führte uns heute tief ins Emmental. Nach der Fahrt über Grosshöchstetten-Signau-Schüpbach bogen wir hier rechts vom Hauptverkehr ab in die Steigung zum Hälischwand. Ab da folgte die Abfahrt nach Langnau. Dann gings auf den Radweg Emme abwärts richtung Burgdorf. Die folgende Steigung von Hasle(570m) den Biembach hinauf, bis zur Abzwiegung zum Tannenhüsli(840m)(Foto), bedeutete das Haupthindernis des Tages. Der letzte Kilometer, mit noch 140Hm, wurde steil und es war heiss dazu, aber Lis im gelben Trikot! und ich meisterten auch diesen Hoger ohne die Füsse von den Pedalen zu nehmen! In der Abfahrt nach Utzigen(690m) konnten wir uns erholen. Ab da folgte der letzte Aufstieg bis Bangerten(790m). Das abschliessende Downhill bis Worb war noch zum geniessen! Insgesamt bewältigten wir so heute gut 700Hm!
26.6.09 Zu Fuss auf dem Gürbetaler Höheweg mit Sara Dähler Nach vier intensiven Tagen im Velosattel heute eine Training ohne 2-Rad! Mit Localguide Sara starteten wir ab dem Bhf Thurnen die Wanderung, die 17 Km später in Kehrsatz enden sollte. Auch das stürmische Gewitter oberhalb Riggisberg konnte unserer gute Laune nichts anhaben. Beim Aufstieg zum Pfaffenloch(Foto) wars glitschig. Hoch über dem Tal gings Nordwärts. Unterwegs auch gesichtet Rehkitz und Wiesel! Aber auch an den feinen Walderdbeeren am Wegrand konnten wir nicht einfach vorbei marschieren ohne sie zu versuchen!! Nach 4.5 Std erreichten wir, wieder mit Sonne, den Bhf Kehrsatz. Danke Sara für die schöne Tour!
23.-24.6.09 Oberalp Trainings-Touren mit Lis Dank gutem Wetter konnten wir die zwei Tage nutzen zu weiteren Touren mit einigen Höhenmeter. Denn der Oberalppass naht, der 11.Juli ist nicht mehr weit. Nach der Aaretal-Gürbetal Runde gestern gings heute ins Emmental. Der Aufstieg von Boll bis Luterbach(Foto) war doch schon ein richtiger Pass. Ab dem Luterbachtal dann der zweite Hoger bis Dieterswald. Ständiger Begleiter Heute: Die Bise! Aber auch die konnte uns nicht hindern, zurück in Worb kamen doch über 400 Höhenmeter zusammen. Fast schon Oberalp! Ab Andermatt bis zur Oberalp sind dann 600 Meter zu überwinden!
15.6.09 Gestelepass mit dem Rennvelo Dank der zur Zeit herrschenden Rezession und der dadurch bedingten Kurzarbeit, bleibt mir (sehr) viel freie Zeit, um mich meinem liebsten Hobby, der lautlosen Fortbewegung auf zwei Rädern, dem Velofahren, zu widmen! Bei dem Prachtswetter heute, steuerte ich mein Battaglin in Richtung Diemtigtal. Ab Zwischenflüh (1041m) folgt der 11Km lange Aufstieg durch den Menniggrund bis zum Gestelepass (1855m). Schöne Strasse, kaum Verkehr, dazu links und rechts eine gewaltige Bergkulisse. Hoch über Zweisimmen(Bild) mit Blick Richtung Westen beginnt die 8Km lange und teilweise steile Abfahrt ins Simmental bis Grubenwald..... Diese Tour kannn ich allen "echten" Gümmeler wärmstens empfehlen!
14.6.09 Areuseschlucht-Creux du Van mit Tandem Schon mal was gehört von der Gorges de l'Areuse und das dort ein Radweg durchführt? Dank der Idee der sehbehinderten Doris Stalder fuhren wir heute mit dem Zug bis Neuenburg. Ab dem Bhf bis zum Ende der Schlucht nach Boudry gings noch relativ flach. Zu Fuss besichtigten wir den untersten eindrücklichen Teil auf dem Wanderweg. Ab dort steigt der Radweg sehr steil in Richtung Val de Travers. Trotz schnellerer Atemfrequenz begleitete uns das laut tosende Rauschen, der rechts der Strasse tief in der Schlucht fliessenden, Areuse im ganzen Aufstieg.
Vor dem Dorf Travers bogen wir links ab in den zum Teil sehr steilen Bikeweg über herrliche Jura Sommeralpwiesen! Nach über 14Km Aufstieg erreichten wir die Alp Soliat (Foto) auf 1386 Meter. Also fast 1000 Meter höher als Neuenburg! Die Hütte steht unweit des Abgrundes des Wahrzeichens des Tales, dem Creux du Van. Als Dessert folgte dann das Downhill zum Neuenburgersee.....weiter auf angenehmen Radwegen, oft direkt am Ufer, bis Marin. Ab dort noch durchs Gemüse, über Ins bis zum Bhf Kerzers.
13.6.09 Bike-O Inzlingen/Deutschland Mein vierter Bike-O der Saison verlief beinahe optimal. Mit der fast geheilten Sehenscheidenentzündung am rechten Mittelfuss(Foto) fand ich die zwölf Posten. Die Gegend in Inzlingen, ein Dorf neben Riehen, gleich ennet der Grenze war recht hügelig und passte mir. Aber ein Fehler war eben einer zuviel! Auf Sieger Peter Müller verlor ich bei Posten 7 die entscheidenden 2 Minuten. Trotzdem war ich zufrieden mit dem Silberplatz!
12.6.09 Tandemtour mit genialer Bergsicht.... Heute fand der Kennenlerntag der Rhein Tandem Tour vom 11.-17.Juli, wo ich als Pilot von Lis dabei sein werde, in Bern statt. Um noch ein paar Höhenmeter dafür zu trainieren, starteten wir anschliessend zu einer Samstagabendlichen Tour. Während unserer zweistündigen Fahrt kamen einige Höhenmeter zusammen:Aenggistein-Wikartswil-Dentenberg (Foto mit Lis) und zum Schluss noch über die Wislen waren die paar Höger die wir ab Worb überfuhren. Die Bergsicht war aussergewöhnlich klar heute Abend. Es stimmt mich oft Nachdenklich wenn ich solche schöne Momente und Bilder der Natur meinen Sehbehinderten oder Blinden Tandembegleiter/innen nur mündlich übermitteln kann!
9.6.09 Sonnenfeuer über dem Hartlisberg! Seltene Farben am heutigen Abend über dem Hartlisberg. So in diesem Feuerrot erlebte ich den Abend über unserem Hausberg noch nie. Dieses Schauspiel gabs direkt hinter unserem Haus zu bestaunen!
6.6.09 Trophee Jurassien - Tour de Rebeuvelier VTT Heute mein erstes Massenstartrennen seit ziemlich langer Zeit! Rebeuvelier, ein kleines jurassisches Bauerndorf, weitab jeglicher Hauptstrassen. Es liegt zwischen Delsberg und Moutier, eingebettet in den bewaldeten Hügeln des Juras. Bis 10 Min vor dem Start um 16 Uhr regnete es wie aus Kübeln. Noch gerade 11 Grad beim Start! Dann nach 5 Min Rennen, strahlende und stark blendende Sonne. Aber, wie es im Jura ist nach Regen, alles äusserst schlammig und rutschig. Von den 27 Km, 1Rd a 5 Km plus 2Rd a 11 Km, bloss etwa nur 2 Km Asphalt, der Rest, Wald, Wiese und viele Singletrails! Doch nach über 1.30h Schlammfahrt ereichte auch ich zufrieden das Ziel. Als 40'er Scratch und 3'ter der Kategorie 50+.
30.5.05 Gümeli Tour über Dentenberg-Talhöchi-Lutzeren-Krauchthal-Dieterswald-Zimmerberg-Oberburg-Luterbach-Littewil-Worb Trotz kalter Bise starteten Peter Wittwer und ich heute zeitig mit den Rennvelos. Ziel:Neue Höger und Strässli im erweiterten Emmental zu erkunden und befahren! Nach Stettlen folgte die angenehme Steigung Richtung Bantigen. Nach der steilen Schlussrampe zur Talhöchi(769m)(Foto) hatten wir den höchsten Punkt des Bantigental geschafft. Vor Dieterswald oberhalb Krauchthal bogen wir links ab. Nach Zimmerberg folgte ein schönes Downhill bis vor Oberburg. Dort gings gleich wieder rechts weg von der Hauptstrasse. Richtung Luterbach/Tannen steigt die fast verkehrsfreie Strasse regelmässig an. Höchster Punkt 807 Meter. Über Littewil-Wattenwil erreichten wir Worb und nach fast 4 Stunden Fahrt mit 1300Hm waren wir zurück beim Bhf Steffisburg.
24.5.09 Bike-O Bremgartenwald Als Abschluss der Auffahrtswoche heute der dritte Bike-OL. Lief nicht alles nach Wunsch! Nach Posten 9 von 24 verlor ich mein rechtes Pedal!! Fuhr weiter, halt ohne feste Verbindung zur Kurbel. Es blieb nur die Achse dran! Fand auch einbeinig alle restlichen Posten! Immerhin reichte es noch zum 5.Rang von 15 klassierten der 50-59 Jährigen.
23.5.09 Swiss-Inline Cup Sursee Heute wagte ich mich zum ersten mal an den Start eines Inline Race. Das gleich ein Swiss-Cup und als Begleiter der sehbehinderten Erika Kälin. Wir starteten mit Hunderten Gleichgesinnten in der Kategorie Fun im letzten Block. Mit uns, in vielen früheren Startblocks losgerollt, umrundeten über 3000!! ein- oder zweimal den Sempachersee! Nach 63Minuten mit 21Km in den Beinen uberfuhren wir zufrieden und glücklich die Ziellinie.
21.+22.5.09 Mit Lis auf dem Tandem Nach verletzungs-bedingter Pause von Lisbeth von 4 Wochen konnten wir unsere gut gestartete Tandemsaison mit zwei Touren weiterführen. Das Hauptziel: die Tandem-Rhein Tour von Andermatt nach Basel im Juli.
20.5.09 Rennvelo Zeitfahren Langnau-Zäziwil Eines der wohl ältesten noch bestehenden Zeitfahren der Schweiz zählte in diesem Jahr zur Klubmeisterschaft des RC Steffisburg. So wagte auch ich mich an den Start. Herrliches warmes Sommerwetter motivierte die 10.7 Kilometer so schnell wie möglich zu durchfahren. So erreichte ich nach 16:16Min das Ziel in Zäziwil. Hatte ein gutes Gefühl. Die Beine machten mit! Mein Durchschnitt betrug so über 39.5Km/h.
17.5.09 Ballenbühl-Paffenmoos-Schallenberg per Tandem Mit der Vollblinden Marianne Moser startete ich heute ab Mühlethurnen, mit ihrem Tandem, zu einer veritablen Emmentaler Pässe-fahrt. Bei schönem Sommerwetter war der erste Aufstieg von Tägertschi zum Ballenbühl(873m) auch der steilste! Ab Eggiwil wählten wir die Nebenstrasse übers Pfaffenmoos(1085m) hinunter nach Schangnau. Hier waren wir alleine unterwegs. Das änderte schlagartig als wir Richtung Schallenberg aufwärts rollten. Marianne zählte ab Schangnau bis zur Passhöhe ziemlich genau 100 Töffs....! Aber wir kamen auch so zufrieden auf 1167Meter über Meer an. Als einzige ohne Motor! Eindrücklich, die Hunderten von Motorräder auf den Parkplätzen. Gut eine Stunde später, nach 91 Kilometer und über 1500 Höhenmeter, erreichten wir glücklich wieder das Gürbetal.
9.-10.5.09 Start Bike-O Saison 2009 Mit zwei Läufen in Allenlüften (westlich von Bern) startete der Bike-O Swiss Cup 09. Wars am Samstag ein Lauf über die Langdistanz mit zum Teil freier Postenwahl, folgte am Sonntag, ein für mich Kartetechnischer sehr schwieriger Kurs, über die Mitteldistanz. Mit einem groben Fehler zwischen Posten 2 und 3 am Samstag reichte es mit dennoch 5 Postenbestzeiten zum 3.Rang! Beim zweiten Rennen bekundete ich grosse Mühe in dem Wegelabyrinth auf der Karte und im Wald zurecht zu kommen!!!
1.5.09 Konzert von Inish Toller Irish Abend in der Moschti Mühlethurnen. Das CH-IRL Trio Inish begeisterte einmal mehr!
30.4.09 Eishockey WM in Bern Mit Arbeitskollege Serge besuchte ich die Spiele der WM-Zwischenrunde: Russland-Schweden und Schweiz-Lettland. 11 Tore gabs zu bestaunen beim Namispiel der Russen gegen die Schweden! Faszinierend das Tempo und was da alles abgeht auf dem Eis. Am Ende setzte sich der noch aktive Weltmeister (in Rot) in der Verlängerung mit 6:5 gegen die Nordländer durch. Im Abendspiel der Schweiz wähnte man sich in einer anderen (tieferen!) Liga. Trotz fulminantem Start der Eidgenossen gabs leider kein Tor. Nach der 1:0 Führung der Letten konnten die Schweizer wenige Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich noch ein Penaltyschiessen heraus holen. Aber schliesslich ging auch das verloren!
6.4.09 Kein Anschluss unter AC/DC Ohne Tickets suchten Marcel Schmid und ich heute Strom im Hallenstadion! Leider waren wir zwei nicht die einzigen mit dieser Absicht. Mehrere Hundert Andere suchten auch vergebens noch die heiss begehrte Papierstücke....ohne die es kein Einlass ins Hallenstadion gab! Unter Fr. 500.- pro Ticket gabs nix!!! Das war definitiv zu Hoch für uns. Trotzdem wars ein Erlebnis hier auch nur vor dem Stadion dabei gewesen zu sein. Foto: Punkt 20.00 Uhr vor dem Stadion!
3.4.09 Hochzeit Sara Steiner und Andreas Dähler Heute gaben sich meine Freunde Sara und Andy in Belp das Ja-Wort!! Was vor über 3 Jahren auf dem Bike, im und um den RC Steffisburg, seinen Anfang nahm, fand jetzt auf dem Standesamt in Belp seinen vorläufigen Höhepunkt. Es war sehr schön, dass ich das so miterleben durfte. Danke den Beiden! Wünsche dem Paar auf ihrem weiteren gemeinsamen Weg ganz fest alles Gute viele schöne Momente und Stunden. Bleibt beide die, die ihr bis jetzt gewesen seid. Auch wenn aus Sara Steiner jetzt Frau Dähler wurde! Freue mich auf viele weitere Gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse....
20.3.09 Leidenschaft Leben über 8000 - Vortrag von Gerlinde Kaltenbrunner Die Bilder und Eindrücke der Österreichischen Höhenbergsteigerin waren beeindruckend. Sie hat 11 der 14 Achttausender bestiegen. Offen gab sie ihre Emotionen und Gefühle weiter. Denn zwischen Leben und Tod liegen in diesem Sport oft nur kleine Momente. Sieger und überlebende sind die, die den Mut haben zur richtigen Zeit abzubrechen oder um zu kehren! Gerlinde hat das bis heute geschafft. Es spricht für sich, dass sie sich nach soviel erlebtem, auch nach 20 Jahren Bergsteigen noch so tief über einen schönen Sonnenaufgang freuen kann!
8.03.09 Engadiner Ski Marathon Kaltes aber superschönes Langlauf Wetter heute im Engadin. Wieder war ich mit Erika Kälin in der Loipe, aber diesmal mit Tausenden anderen unterwegs. Bereits wars der sechste Lauf den ich diesen Winter mit ihr bestritt. Wir sind nun schon ein gut eingespieltes Team. Bei so genialem Wetter macht alles noch viel mehr Spass. Der Engadiner ist ein Erlebniss, nur bedingt ein echtes Rennen. Für die absolute Spitze sicher, aber in den hinteren Regionen bewegt man sich mehrheitlich in Kollone nur stockenderweise vorwärts! (Foto von unterwegs im Stau selber geknipst: Im Aufstieg zur Schanze in St.Moritz) Aber die Ambiance und die Stimmung mit den vielen Zuschauern ist einmalig. Wohl darum lockt dieser Lauf jedes Jahr wieder so viele in dieses Bündner Hochtal. Für Erika ist der Engadiner der Höhepunkt der LL-Saison. Sie startete hier bereits das 14'te mal! So erreichten wir nach 2h55min nach 42 km zufrieden und glücklich das Ziel.
28.02.09 Mara "stil libre" in Les Rasses Der Original Mara ist als einziger Swiss Loppet Lauf noch im klassischen Stil ausgeschrieben. So startete ich am Vortag im Skating Mara über 30Km. Diesmal alleine, da Erika den klassischen Lauf am Sonntag bestritt. Es war eine ganz andere Belastung mal "unbegrenzt" mein Tempo laufen zu können. So spürte ich schnell mal meine Grenzen. Mit Puls im Maximalbereich ist es umso schwieriger sich noch technisch sauber vorwärts zu bewegen.... Bei herrlichen Winterwetter erreichte ich al 49'er von 150 gestarteten müde und kaputt das Ziel!
17.01.09 Ski-O Glaubenberg / Eine neue Herausforderung! Mein erster OL auf LL-Skis! Der Kartenhalter vorne an die Brust montiert und los giengs.... Aber den ersten Posten zu finden wurde dann zu einem gröberen Problem. Dachte schon der sei bereist eingesammelt!! Langsam kam ich zurecht in dem Wirrwar von Spuren. Es dauerte aber ein Weile bis ich alle 23 Posten mit dem Sport Ident abgepiepst hatte. Machte riesen Spass und war bestimmt nicht meine letzte Postensuche auf den schmalen Latten!
8.01.09 So schön kann Wintersport sein...... Unten Grau oben blau. Bei uns dickster Nebel und grausig kalt. Dann, nach dem Pierre Pertius Tunnel herrliches Winterwetter...! Ein Traumtag auf den LL SKis im Jura. Bild von der "Piste des Millle Sapins" bei Les Breuleux!
4.01.09 Swiss-Loppet Langlauf Campra/Ti mit Erika Kälin Am Engadiner 08 war ich zum ersten mal mit der sehbehinderten Erika Kälin aus Einsideln rennmässig mit den LL-Skis unterwegs. Diesen Winter möchte sie alle SL Läufe bestreiten. So war ich in Campra im Tessin mit Erika beim ersten Lauf der Serie. 120 Starter/innen und herrliche Bedingungen erwarteten uns unterhalb der Lukmanier-passhöhe. Erika lief super, wir schafften die 3 Runden a 7 Kilometer ohne Probleme.
29.12.08 Mit Lisbeth auf den LL-Skis Seit dem 2004 fahre ich mit der sehbehinderten Lisbeth Käser aus Worb regelmässig Tandem. Nun wagten wir uns zum ersten mal auf die schmalen Latten. Der Bätterich/Heimenschwand bot uns super Bedingungen und ideales fast flaches Gelände.
27.-28.12.08 Langlaufen in den Freibergen/Jura Mit Rolf Messerli, Thomas Beutler und Beat von Gunten verbrachte ich ein geniales Wochenende auf den Loipen im Jura. Dem Samstag mit Nebel und Bise folgte der Sonntag ab dem Mittag mit Traumwetter und herrlichen Loipen durch die "finnischen Wälder" des Juras. Die grosse Runde mit über 50 Kilometer ist wohl einmalig in der Schweiz. Da mit drin die 3Km Steigung von Les Breuleux auf den Mont Crosin. Danach die steile, hart gefrorene Abfahrt vom Mont Soleil bis zur Combe à la Biche bot allen vier fahrtechnische höchstschwierigkeiten.....trotz diversen Rutschern und Stürzen kamen alle heil unten an.
19.-23.12.08 Reckingen/Goms auf den LL Skis Mit Marianne Moser aus Mühlethurnen und weiteren Sehbehinderten und Blinden traffen wir uns zu ein paar Tagen Nordic Sport im obersten Teil des Wallis. Es war eine komplett neue Erfahrung für mich, eine vollblinde Frau durch die Loipen zu führen. Im Gegensatz zu jemandem mit sehrest, kann sich ein nichtssehender, nicht an den Skienden oder Beinen orientieren. Mary-Anne war dadurch auf Geräusche und meine verbalen Angaben angewiesen. Ihr super ausgebildetes Gehör orientierte sich an den bimmelnden Glöckchen die ich an beiden Stöcken montierte. Jeder entgegenkommende oder überholende verursacht auch Töne, die sie stark verwirren. Dadurch braucht sie höchste Konzentratzion. Die ermüdet sehr, so ist es umso eindrücklicher, dass wir auch über 3 Stunden, mit einigen Pausen, zusammen unterwegs sein konnten! Es machte aber riesig Spass und wir kamen ohne gröbere Schnitzer und Stürze durch die schönen Loipen. Ab dem Sonntag meinte es auch das Wetter gut mit uns. Wolkenloser tiefblauer Himmel, das war toll! (Foto oben: Von Marianne unter meinen Anweisungen, selber geknipst..super!!)
20.9.08 Sustenpass Autofrei... Ein neues Erlebniss, einen Schweizer Alpenpass mal mit dem Tandem und ohne Motorenlärm zu geniessen. Wagte diese Abenteuer mit Erich Steinmann, einem sehbehinderten pensionierten Juristen aus Bolligen. Beim Start in Meiringen begrüsste uns noch Hochnebel. Aber schon bald mal nach Innertkirchen unterbrachen blaue Löcher das düstere Grau. Vor Gadmen bot uns Petrus Prachtswetter bei herbstlich angenehmen Temperaturen.
Bike-O Weekend Krauchthal 16.-17.8.2008 Samstag und Sonntag je zwei Bike-O Swiss Cup Laeufe. Der Lauf am Sonntag galt zugleich auch Schweizermeisterschaft. An meine ersten richtigen Wettkaempfe im 08 wagte ich mich mit gemischten Gefuehlen. Aber die Lockerheit und das Unbelastet am Start stehen, befluegelten mich sehr. Die Reiseerlebnisse hatten mich gepraegt. Der Samstag-Lauf gelang mir noch nicht optimal.(5.Rang) Das Gelaende der SM mit einigen Hoehenmetern und diversen heiklen Routenwahlen passte mir. Es kam wohl keiner ohne Fehler durch, aber mit meinen "guten Beinen" konnte ich alle Schnitzer ausbuegeln. Schliesslich resultierte ein Vorsprung von 1:19 auf den ehemaligen Ski-Abfahrts Weltmeister Peter Mueller!
Das H50-Podest an der Bike-O SM im Krauchthal. Auf Platz 2. Peter Müller, Unteraegeri und dritter Alain Juan aus St.Blaise.